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Saarwellinger Jazzwochen starten

Saarwellingen. Die Saarwellinger Jazzwochen bescheren den Jazzfreunden der Region früh im Jahr echte Höhepunkte. Schon die klingenden Namen der gastierenden Musiker machen deutlich: So ein Programm braucht keinen Vergleich zu scheuen. Gleich zum Start gibt es einen echten Knaller: Gilad Atzmon gastiert auf seiner „2011 Spring Tour“, die ihn durch Frankreich, Österreich, Schweiz, Großbritannien und Costa Rica führt, in Saarwellingen. Mit seinem „Orient House Ensemble“ eröffnet er

Auf Atzmon, den wilden Romantiker, der in sich nicht nur musikalische Widersprüche vereint, freuen sich viele Jazzfreunde in Saarwellingen und weit darüber hinaus. Während der sommerlichen Jazz-Werkstätten hat er eine große Fangemeinde gewonnen. Auf seiner jüngsten CD präsentiert der 1963 in Jerusalem geborene, heute vor allem in der britischen Jazzszene aktive Saxofonist flotten Bebop gepaart mit traditionellen, ironisierten orientalischen Elementen.



Größen der Saar-Jazz-Szene

Atzmon ist keineswegs der einzige Star der diesjährigen Konzertreihe, die wie immer außerordentlichen Jazz zu sehr günstigen Preisen – bei den Sonntagsmatineen sogar gratis – bietet. Am Freitag, 1. April, 20 Uhr, spielt das Claus Krisch Sextett unter dem vielsagenden Titel „Back to my roots“. Bis in die 60er Jahre reichen diese Wurzeln der Brüder Claus (Piano) und Dizzy Krisch (Vibrafon) zurück. Mit Ralf Hesse (Trompete), Jochen Feucht (Saxofon), Uli Glaszmann (Kontrabass) und Dieter Schumacher (Schlagzeug) spielen sie in der Tradition des so genannten Hard Bop, einer Weiterentwicklung des Bebop mit Einflüssen aus Cool Jazz, Soul und Blues.

Eine Woche später, am 8. April, um 20 Uhr, kommt Johannes Müllers „The Two Tenors Project“. Der schon in jungen Jahren zu einer echten Autorität in Sachen Saxofon gereifte Johannes Müller bringt renommierte Spitzenmusiker auf die Saarwellinger Bühne: Tony Lakatos (Tenorsaxofon), Pierre-Alain Goualch (Piano), Gautier Laurent (Bass) und Professor Oliver Strauch (Schlagzeug). Strauch wurde in den Kreis der besten Schlagzeuger der Welt gewählt.

Drei Größen der saarländischen Jazzszene spielen am Sonntag, 10. April, elf Uhr im Alten Rathaus: Das Ivo Müller Trio mit Gitarrist Ivo Müller, Saxofonist Thomas Girard und Bassist Jörg Jenner spielt groovenden Jazz mit einem gehörigen Schuss Blues. Am Freitag, 15. April, 20 Uhr gastiert das Burdette Becks Quartett, bestehend aus dem Amerikaner Burdette Beck (Flöte, Gesang), Jürgen Schmidt (Piano), Stephan Brandt (Schlagzeug) und Stefan Engelmann (Bass). Das seit Jahren für anspruchsvollen Funk-Jazz bekannte Schmidt-Brandt-Engelmann-Trio widmet sich mit Becks, der mit Jazz-Giganten wie Lou Rowls und Wynton Marsalis aufgetreten ist, in eigener Manier bearbeiteten Jazzstandards sowie Jazzrock-Klassikern.

Das HNK-Trio – das sind Felix Hauptmann (Piano), Conrad Noll (Bass) und Fabian Künzer (Schlagzeug) – ist eine junge Formation mit dem Saarbrücker Jazzmusiker Christoph Mudrich als Mentor. Das Programm am Sonntag, 17. April, elf Uhr, umfasst klassische Jazzkompositionen und Standards, die die jungen Vollblutmusiker auf eigene, aber klassische Art interpretieren.

Die Veranstaltungen der Saarwellinger Jazzwoche finden im Alten Rathaus, Vorstadtstraße 77, statt. Abendkonzerte kosten acht, ermäßigt sechs Euro Eintritt. Zu den Matineen sonntags ist der Eintritt frei. Kartenvorbestellung: Tel. (0?68?38) 9?00?7-2?01 oder -1?28.

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