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Saison-Finale: Für HG Saarlouis geht's um Alles

Für die Handballer der HG Saarlouis geht es im Saison-Finale der 2. Bundesliga um den Ligaverbleib

Für die Handballer der HG Saarlouis geht es im Saison-Finale der 2. Bundesliga um den Ligaverbleib

Saarlouis. In einer Sache sind sich Trainer und Spieler des Handball-Zweitligisten HG Saarlouis einig: Sie sind müde – jedenfalls im Kopf. Eine lange und anstrengende Saison hat bereits Spuren hinterlassen, bevor es für die HG in die alles entscheidende Phase von drei Endspielen um den Klassenverbleib geht. Das erste findet an diesem Samstag um 19.30 Uhr in Eisenach statt. Der ThSV Eisenach, der Anfang Dezember in Saarlouis mit 31:36 verlor, steht derzeit auf dem letzten direkten Zweitliga-Qualifikationsplatz neun, während die HG Saarlouis mit drei Punkten Rückstand bei einem Spiel mehr auf Platz elf rangiert. „Das ist schwer zu sagen“, antwortet der Saarlouiser Trainer Andre Gulbicki auf die Frage nach der Befindlichkeit seiner Mannschaft vor dem Spiel in Thüringen und ergänzt: „Nach dem Sieg gegen Groß-Bieberau letzte Woche (28:26, Anm. d. Red.) hielt sich die Selbstzufriedenheit in Grenzen. Wir wussten, dass wir vor allem in der ersten Hälfte nicht gut gespielt haben und uns in Eisenach steigern müssen.“



Eine gewisse Müdigkeit in den Knochen

Nicht leichter macht es den Saarlouisern der Umstand, dass ihnen die harte Saison und damit eine gewisse Müdigkeit in den Knochen steckt. „Man merkt, dass viele vor allem im Kopf müde werden. Mir kommt es ein bisschen so vor, als würde die Anspannung fehlen“, sagt Torwart Dariusz Jonczyk über die zurückliegende Trainingswoche und hat einerseits Verständnis für diese Situation, versteht aber andererseits nicht, „warum nicht wenigstens bei den Spielen die volle Konzentration vorhanden ist. Jeder hat mal einen schlechten Tag, aber wir müssen uns jetzt gegenseitig wachrütteln und möglichst alle Spiele gewinnen.“

Keine Einschätzung über die Konkurrenz

Selbst wenn der HG dies gelingen sollte, ist noch nicht sicher, auf welchem Platz sie die Runde abschließen wird. Wahrscheinlich als Zehnter oder Elfter. Dann stünde nach Aussage des Vorsitzenden Richard Jungmann vor der Relegation ein Entscheidungsspiel gegen den Gleichplatzierten aus der 2. Liga Nord an. „Also ich muss ganz klar sagen: So wie ich das sehe, müsste unsere Südstaffel wesentlich stärker sein als der Norden“, glaubt Jan Peveling, Torhüter der HG Saarlouis. Peveling wechselte vom damaligen Nord-Zweitligisten Ahlener SG erst vor der Saison an die Saar: „Ich glaube, gegen alle Mannschaften ab Platz sechs oder sieben haben wir eine reale Chance. Aber vorrangig müssen wir uns erst einmal auf unser Ziel konzentrieren.“

Das sieht auch sein Trainer Gulbicki so, der vor dem Ende der Saison keine Einschätzung über die Konkurrenz in der Nord-Staffel abgeben will. „Die Jungs müssen noch einmal alle Kräfte mobilisieren und bis an ihre Grenzen gehen. Wenn wir das schaffen und das Spiel in Eisenach möglichst lange offen halten, haben wir vielleicht eine Siegeschance.“ In Eisenach wird Gulbicki eventuell auf Rückraumspieler Jakub Balaz verzichten müssen. Balaz konnte in dieser Woche krankheitsbedingt nur am Montag trainieren und wird im rechten Rückraum wohl durch Christoph Wischniewski oder Aleksander Kokoszka ersetzt. www.hg-saarlouis.de

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