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Saisonstart: FCS spielt heute gegen den Chemnitzer FC

Saarbrücken. Jürgen Luginger ist ein offener Mensch. Der Trainer des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken beantwortet vor dem Saisostart gegen den Chemnitzer FC an diesem Samstag um 14 Uhr im Ludwigspark-Stadion die Frage nach der Aufstellung seiner Mannschaft. „Enver Marina wird im Tor stehen. So viel kann ich verraten“, erklärt Luginger und sagt, dass er es beim 4-2-3-1-System belässt: „Damit fühlt sich die Mannschaft wohl.“ Womit dann auch seine Redseligkeit endet.

Glaubt man den Trainingseindrücken, verteidigt Martin Forkel rechts und Kai Gehring links, weil Lukas Kohler verletzt ist. In der Innenverteidigung spielen Marc Lerandy und Neuzugang Christian Eggert. „Ich spiele dort, wo ich der Mannschaft am meisten helfe“, sagt Eggert, dessen klare Ansagen und Art der Zweikampfführung eine neue Qualität im Spiel darstellen. „Wir müssen viel mehr miteinander sprechen“, fordert der Ex-Dortmunder, der auch im defensiven Mittelfeld spielen könnte.

Doch dort spielt Stephan Sieger, einer der Besten in der Rückrunde der vergangenen Saison, als der FCS mit neun Siegen in Folge einen Drittliga-Rekord aufstellte. Das 7:0 bei Carl Zeiss Jena bedeutet zudem den höchsten Drittliga-Sieg. „Dafür können wir uns nichts mehr kaufen“, sagt der Kapitän, „der Saisonstart kann sehr wichtig sein, das haben wir vergangene Saison gesehen.  Am Ende haben uns nur ein paar Punkte zur Überraschung gefehlt“. Der FCS wurde als Aufsteiger Sechster.



Neben Sieger nimmt der Ex-Oberhausener Tim Kruse den Platz des zum 1. FC Nürnberg abgewanderten Manuel Zeitz ein. Auf der rechten Außenbahn scheint Manuel Stiefler gesetzt, links Sven Sökler. Der Ex-Darmstädter verspricht: „Ich will mich gleich von meiner besten Seite zeigen.“ Zu Gewinnern der Vorbereitung gehört Ufuk Özbek. Seine Qualitäten scheint er endlich umsetzen zu können. Weil Giuseppe Pisano verletzt ist, dürfte im Sturm Markus Fuchs den Vorzug vor Neuzugang Marcel Ziemer erhalten. „Marcel fehlen noch die letzten zehn Prozent“, sagt Luginger, um seine Karten wieder zu verdecken: „aber er ist so abgeklärt vorm Tor, dass er immer ein Thema für die Startelf ist“.
Eine Besonderheit ist in dieser Saison die neue Flexibilität bei Standardsituationen. Waren in der Vorsaison der zu Eintracht Braunschweig gewechselte Nico Zimmermann und Lerandy zuständig, gibt es nun mit Sökler, Eggert, Stiefler und Kruse mehrere Spezialisten.



Benjamin Förster schoss Chemnitz mit 25 Toren in die 3. Liga

Chemnitz. „Ich kenne Trainer Gerd Schädlich aus seiner Zeit in Aue“, sagt Stephan Sieger. Der Kapitän des 1. FC Saarbrücken erklärt: „Er legt bei seinen Mannschaften viel Wert auf Disziplin und Ordnung.“ Schädlich trainiert den Chemnitzer FC, der souverän Meister der Regionalliga Nord (82 Punkte, 82:23 Tore) wurde, in die 3.  Liga aufgestiegen und an diesem Samstag Gegner des FCS ist.
 Chemnitz hat nach dem Aufstieg Mittelfeldspieler Chris Löwe an den deutschen Meister Borussia Dortmund verloren. Mit Toni Wachsmuth (SC Paderborn), Florian Hörnig (Jahn Regensburg) und Thomas Birk (Erzgebirge Aue) kamen drei gestandene Abwehrspieler. Bastian Henning (VfB Lübeck) und Selim Aydemir (Hallescher FC) sollen das Angriffsspiel weiter beleben, wo Benjamin Förster wirbelt. Er traf vergangene Saison 25 Mal. Wie gut die Chemnitz vor dem Saisonauftakt drauf sind, bewies das 0:0 im Testspiel gegen den Bundesligisten Werder Bremen. cor
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