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Salifou und Straith auf Länderspiel-Reise

Saarbrücken. „Auf Wiedersehen Deutschland“ hieß es vergangenen Samstag für John Adam Straith und Moustapha Salifou. Über Frankfurt machten sich die Fußballer des Drittligisten 1. FC Saarbrücken auf den Weg zu ihren Nationalmannschaften. Die Reise des Kanadiers Straith nach Zypern zum Testspiel am Mittwoch gegen Armenien ist kürzer, als die des Togolesen Salifou nach Kenia zum Qualifikationsspiel zum Afrika-Cup am Mittwoch.
„Ich fliege von Frankfurt nach Paris, treffe dort einige Mannschaftskameraden“, erläutert Salifou den Flugplan nach Nairobi: „Am Donnerstag geht es über Amsterdam zurück.“ Für den Mittelfeldspieler war die Berufung keine Überraschung: „Ich hatte mit dem Trainer besprochen, dass ich wieder zur Verfügung stehe, wenn ich einen neuen Verein habe und wieder fit bin.“ Davon hat sich Trainer Didier Six beim Spiel gegen den VfB Stuttgart II (0:0) überzeugt.

Neben Salifou wird Emmanuel Adebayor vom englischen Premier-League-Club Tottenham Hotspurs das Trikot des 94. der Weltrangliste tragen. „Für viele ist Adebayor ein Superstar. Für mich ist er ein guter Freund“, sagt Salifou: „Wir telefonieren öfter, gehören zum Mannschaftsrat. Der Trainer erwartet von uns, dass wir die jüngeren Spieler führen.“ Das wird in Kenia gegen den 123. der Welt nicht einfach. „In Afrika sind Auswärtsspiele immer schwierig. Es gibt da viel Korruption, die Schiedsrichter haben es nicht einfach. Wir sind Favorit, aber mit einem Punkt wären wir sicher zufrieden“, erklärt Salifou.

Außenseiter gegen Armenien (Weltranglisten-41.) ist Kanada. „Wir sind 71., gleichauf mit Haiti und Österreich“, berichtet Straith, „aber das liegt daran, dass wir in den vergangenen Jahren gegen starke Gegner wie Argentinien angetreten sind. Das ist gut für die Entwicklung, aber schlecht für die Ranglisten-Punkte“. Zum kanadischen Kader gehören Kevin McKenna (1. FC Köln) und Olivier Occean (Greuther Fürth). „Du kommst immer stärker von einem Länderspiel zurück, weil du von diesen Jungs viel lernen kannst“, findet Abwehrspieler Straith, der auf seinen elften Einsatz im Nationaltrikot hofft: „Es ist egal, ob es nur ein Testspiel ist. Wenn du für dein Land spielen darfst, ist es immer eine Ehre und etwas Besonderes.“

Am Donnerstag werden Straith und Salifou wieder in Saarbrücken erwartet. „Es ist gut, dass wir erst am Sonntag in Darmstadt spielen“, blickt Salifou auf das nächste FCS-Spiel, „aber Länderspiele motivieren dich zusätzlich. Ich hoffe, wir bringen Schwung mit nach Saarbrücken.“ cor


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