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Sanierung der Heckendalheimer Kirche kommt gut voran

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Heckendalheim. Die mit rund 155 000 Euro veranschlagte Sanierung der Josefskirche war notwendig geworden, nachdem durch marode Dachelemente und brüchige Fugen Wasser in Form von Regen und im Winter durch Flugschnee in das Gotteshaus eingedrungen war und weitere Schäden am Bauwerk zu befürchten waren (wir berichteten). Unter der Regie des Rohrbacher Planungsbüros Michaeli begannen Anfang Mai zunächst die Arbeiten am Kirchenturm. 190 Quadratmeter Biberschwanz- Ziegel waren dort einzudecken.

Der Dachstuhl hatte sich in gutem Zustand präsentiert. Allerdings mussten nach neusten Vorschriften die Ziegel von den Arbeitern der Erfweiler- Ehlinger Firma Mayer und Schweig angeschraubt werden. Gerade beim relativ steilen Turm waren diese Arbeiten nicht ganz einfach. Fangnetze und spezielle Fanggerüste des Saarbrücker Gerüstbauers Storck gewährleisteten eine gewisse Sicherheit in luftiger Höhe. Die Firma BBR aus Eppelborn kümmerte sich um die Fugen-Sanierung am Kirchenbau. Die maroden Fugen der Sandsteinfassade des Turmes wurden ausgebaut und mit neuem Fugenmaterial wieder geschlossen. Erneuert wurde eine Fläche von 107 Quadratmetern.

Nach Einschätzung von Margret Welsch vom Planungsbüro Michaeli werden in den nächsten Jahren weitere Fugen-Sanierungen zum Schutz des Mauerwerkes erforderlich sein. Auch das Turmkreuz und der Hahn sind renoviert worden. Das Kreuz aus Eisen wurde vom Fachbetrieb Schanne aus Niederwürzbach gereinigt und lackiert, der kupferne Hahn mit Blatt-Gold überzogen. „Beide Maßnahmen dienten weniger der optischen Verschönerung als dem Schutz des Materials“, erklärt Margret Welsch. Derzeit läuft die Sanierung des Daches auf dem Hauptschiff. Dort müssen rund 750 Quadratmeter Biberschwanz- Ziegel eingedeckt werden. Wenn das Wetter mitspielt, wird das vier Wochen dauern. Die Gesamtkosten der Sanierung in Höhe von 155 000 Euro werden vom Wirtschaftsministerium mit 30 000 Euro unterstützt. Den Rest tragen das Bistum Speyer und die Kirchenstiftung St. Josef.

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