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Sanierung der zwölf Ampelanlagen auf B 423 und L 119 so gut wie abgeschlossen

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro hat der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit Sitz in Neunkirchen seit Sommer des vergangenen Jahres insgesamt zwölf Ampelanlagen im Bereich der B 423 und der Landesstraße L 119 (Saarbrücker Straße/Bexbacher Straße) saniert (wir berichteten). Für die Autofahrer bedeutete dies in der Phase der Bauarbeiten nicht selten ungewohnte Ampelphasen, Staus zu Stoßzeiten und sich oft verändernde Verkehrssituationen. Das bereitete nicht jedem Freude.

Nun sind die Arbeiten fast komplett, wenn auch mit deutlichem Zeitverzug, abgeschlossen. Seit kurzem sind alle betroffenen Ampeln wieder „scharf“ geschaltet - derzeit in einem Testbetrieb als „Phase der Optimierung und der geringfügigen Nachjustierung“, so Homburgs zuständiger Beigeordneter Rüdiger Schneidewind nach einem Vor-Ort-Termin mit Verantwortlichen des LfS am Dienstagmorgen. Im Gespräch mit unserer Zeitung nannte Schneidewind eine Kontrolle der kompletten Ampelanlagen als Hintergrund des Ortstermins. „Dabei ging es noch um Details, so auch um die Überarbeitung von Straßenmarkierungen und ähnlichem.“

Schneidewind zeigte sich sicher, dass das jetzt laufende Ampelnetzwerk gut funktioniere, „wenngleich das vielleicht nicht jeder Autofahrer immer so beurteilen wird.“ Denn, so Schneidewind: „Wir haben mit der Sanierung der Ampelanlagen Prioritäten gesetzt.“ Diese dienten dazu, Verkehrsströme zu leiten und so Nebenstrecken zu entlasten. Auch müssten sich die Autofahrer auf eine andere Steuerung der Ampelanlagen entlang der B 423 und der L 119 einstellen, „diese ist jetzt abhängig vom Verkehrsaufkommen. Und in Stoßzeiten hat die Bundesstraße B 423 Priorität gegenüber den anderen Straßen. So wollen wir erreichen, dass der Verkehr in der Innenstadt schneller abfließt.“

Im Zuge der nun fast vollständig abgeschlossenen Sanierungsarbeiten habe sich zudem herausgestellt, dass gerade die Hauptverkehrsachsen, so im Kreuzungsbereich des Forums, „mit ihrer Kapazität am Limit sind. Hier ist die Situation nicht mehr optimierbar. Denn jede Veränderung des einen Verkehrsstromes geht zu Lasten eines anderen.“

Nichts desto Trotz werde man die Situation unter den Vorzeichen der nun neu gestalteten Ampelschaltung im Auge behalten. Schneidewind: „Und in diesem Zusammenhang sind wir natürlich offen für Anregungen.“ Dabei stehe man im ständigen Kontakt mit dem Landesbetrieb für Straßenbau als Verantwortlichem für die Sanierung der Ampelanlagen. Die Stadt selbst habe finanziell keinen Anteil an den umfangreichen Baumaßnahmen der zurückliegenden Monate. „Wir tragen lediglich die Kosten für die Sperrung der Unterführung unterhalb der B 423 im Bereich der Forums-Wohnbebauung.“ Den Ersatz in Form einer Fußgängerampel oberhalb der nun stillgelegten Unterführung ordnete Schneidewind als wenig störend für den Autoverkehr auf der Bundesstraße ein.

Gerd Kloy vom LfS nannte am Dienstag als größte Herausforderung der Baumaßnahme die Aufgabe „die Verkehrsmengen der B 423 und der kreuzenden L 119 zu koordinieren und den Verkehr bei einer durchschnittlichen täglichen Zahl von 22 000 Kfz auf der B 423 und rund 19 000 auf der L 119 abzuwickeln.“ Auch ein Ziel: „Die Schichtwechsel der großen Homburger Firmen angemessen zu berücksichtigen“.

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