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Sauberkeits-Aktion in Saarbrücken: Auch Politiker halfen kehren

  Mit Greifzangen, Arbeitshandschuhen und Müllsäcken hat der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) am Samstagmorgen gut ein Dutzend Freiwillige ausgestattet, die im Bereich der Schwarzenbergstraße/ Kaiserlauterer Straße ihren Beitrag zur Stadt-Sauberkeit leisten wollten. Gut die Hälfte der Mannschaft stellte dabei die lokale Politprominenz. Oberbürgermeisterin Charlotte Britz packte im Rahmen der Saarbrücker Kehrwochen ebenso mit an, wie die SPDBundestagsabgeordnete Elke Ferner. Die Grünen waren durch die Landtagsabgeordnete Simone Peter, Umweltdezernent Thomas Brück und den persönlichen Referenten seines Vorgängers Kajo Breuer, Christian Bersin vertreten. Es waren aber nicht nur Politiker unterwegs. Für Anwohner Karl-Heinz Sprick war es selbstverständlich, sich an der Aktion zu beteiligen. „Ich habe durch eine Wurfsendung davon erfahren und habe keine Minute gezögert“, sagt er. Er findet es gut, dass die Stadt- Bevölkerung wieder mehr für das Thema Sauberkeit vor der eigenen Haustür sensibilisiert wird. Dietmar Klostermann ist mit seinem elfjährigen Sohn Max gekommen. Er meint: „Hier ist ja eigentlich einer der saubersten Ecken der Stadt.“

Dennoch machen Vater und vor allem der Sohn mit Feuereifer mit. Zunächst sind es aber nur einige Zigarettenstummel, die ihnen und den anderen Helfern in die Zange und den Müllsack gehen. Max ist es, der als erster etwas anderes findet, mit seiner Greifzange hält er seinem Papa ein gebrauchtes Wattestäbchen unter die Nase.

Wo die Schwarzbergstraße in einen Feldweg übergeht, der zwischen Schrebergärten und dem St. Johanner Friedhof durchführt, ändert sich die bisher recht saubere Lage allerdings. Britz zieht ein Tetrapak aus den Büschen hervor, Sprick klaubt jede Menge Scherben auf. Etwa hundert Meter weiter ein Anflug von Ärger: Ein Bruchstück einer Eternitplatte hat er nach Rücksprache mit ZKE-Mitarbeiterin Judith Pirrot in die graue Mülltüte gestopft. Klar, das ist Sondermüll und muss später aussortiert werden.

„Das hier ist aber richtig gefährlich und verrottet eigentlich überhaupt nicht“, schimpft er, als er Stücke einer zerbrochenen Plexiglas-Scheibe aufsammelt. Auch Max hat noch etwas gefunden. „Das hat wohl einer an Ostern hier vergessen“, ruft er, während er einen Plastikhasen präsentiert
 

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