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„Schalke ist etwas ganz Besonderes“

Saarbrücken. Wenn heute um 19.04 Uhr das Benefiz-Spiel zu Gunsten der Rudi-Kappés-Stiftung zwischen dem Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken und dem Bundesligisten FC Schalke 04 angepfiffen wird, werden unter den Zuschauern im Saarbrücker Ludwigspark-Stadion viele Anhänger der Königsblauen erwartet.

„Im Saarland gibt es vier organisierte Fanclubs“, erklärt Ronald Kieweg, Bezirksleiter des Schalker Fanclub-Verbandes: „Bei den Hochwaldknappen aus dem Nordsaarland, dem Goldgräberkamp aus Bliesransbach, den Saar-Piraten aus Saarbrücken und bei Königsblau Sulzbachtal engagieren sich über 300 Fans.“

Für saarländische Fans des Bundesligisten ist das Gastspiel in Saarbrücken ein besonderes Vergnügen. Die Schalker landen am Vormittag in Ensheim und fliegen nach der Partie zurück. „Es ist nur schade, dass man keinen engeren Kontakt zur Mannschaft bekommen kann“, bedauert Josef Altmeier vom Fanclub Königsblau Sulzbachtal. Auf seinem T-Shirt steht: „Messias Magath Meister Macher“.

Nichtsdestotrotz steht neben dem Sport die Hilfe im Mittelpunkt des Abends. „Wir haben ein Transparent drucken lassen“, sagt Fritz Walter, Vorsitzender des Fanclubs aus dem Sulzbachtal: „Aufschrift: ,Auch wir unterstützen die Rudi-Kappés-Stiftung’. Wir werden sammeln und machen eine Spende. So können sich Menschen über das Spiel freuen, denen es gerade nicht so gut geht.“

Auch Marcel Rozgonyi, 33, freut sich – auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. Der FCS-Abwehrchef war zwischen 2001 und 2002 bei Schalke unter Vertrag. „Schalke ist etwas ganz Besonderes. Ich denke gerne daran zurück“, sagt der Innenverteidiger: „Ich konnte damals mit Leuten wie Olaf Thon, Andreas Möller oder Marc Wilmots trainieren. Allein das ist eine unglaubliche Erfahrung.“ Von der Truppe ist heute nur noch Gerald Asamoah dabei.

„Der Charakter der heutigen Mannschaft ist ganz anders. Früher, das waren echte Typen“, sagt Rozgonyi, der seinen Vertrag auflöste: „Mir fehlte die Geduld. Das war sicher ein Fehler. Trotzdem hat mich Manager Rudi Assauer menschlich damals beeindruckt. Auf sein Wort war immer Verlass. Es ist schade, wie dieses Stück Schalke so demontiert wurde.“

Zum sportlichen Vergleich sagt Rozgonyi, der noch Schalke-Mitglied ist: „Ich glaube, dass die es schwer haben werden, gegen uns zu gewinnen. Für uns ist es der Höhepunkt der Vorbereitung.“ Schalke-Trainer Felix Magath kann an alter Wirkungsstätte – er spielte von 1974 bis 1976 für den FCS – mit Ivan Rakitic planen. Nach einem Außenbandriss im Sprunggelenk trainierte der Mittelfeldspieler wieder. „Er fährt mit nach Saarbrücken und ist einsatzfähig“, sagte Magath. Nach der Generalprobe beim FCS könnte Rakitic am Samstag im DFB-Pokal bei Germania Windeck zum Kader gehören.

FCS-Trainer Dieter Ferner freut sich auf Felix Magath: „Wir haben damals beim FCS viel miteinander gemacht, waren auch mal in der Stadt unterwegs.“ Mehr verrät er nicht: „Sonst sagen die Leute, das ist nicht der Magath, den wir kennen.“

Kassen am Stadion öffnen um 12 Uhr

Saarbrücken. Knapp 14.000 Eintrittskarten wurden im Vorfeld der Partie 1. FC Saarbrücken gegen Schalke 04 abgesetzt. Kurzentschlossene können heute ab 12 Uhr an den Kassen am Ludwigspark-Stadion noch Karten kaufen. Sitzplätze gibt es nur noch auf der Gegentribüne.

Die Einnahmen aus dem Benefiz-Spiel kommen nach Abzug der Kosten der Rudi-Kappés-Stiftung zu Gute, die sich um unschuldig in Not geratene Menschen im Saarland kümmert, teilen die Veranstalter mit. Wegen des erwarteten Andrangs ist in der Camphauser Straße und am Ludwigsberg-Kreisel mit Verkehrsproblemen zu rechnen. cor



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