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Schläger muss für eineinhalb Jahre ins Gefängnis



Zweibrücken. Nach Auffassung des Strafrichters Stefan Pick steht fest, dass er nach einer heftigen Auseinandersetzung in der Nacht zum 8. April dieses Jahres einem gleichaltrigen Gast eine zerbrochene Flasche auf den Kopf geschlagen hat Dieser trug eine große Platzwunde davon, die mit sieben Stichen genäht werden musste. Pick verurteilte den unter Bewährung stehenden Schläger deshalb zu eineinhalb Jahren Haft. Vor Gericht stritt der Angeklagte alles ab. Es habe überhaupt keine Party gegeben.

Dies wurde auch von seiner früheren Freundin bestätigt, die bei ihr wohnende Opfer aber medizinisch versorgt haben will. Der Geschlagene, der seine Strafanzeige inzwischen zurückgezogen hatte, blieb der Verhandlung vor dem Amtsgericht gestern erst einmal fern. Er musste von der Polizei zu Hause abgeholt werden. Vor Gericht erklärte der 26-Jährige, dass der Angeklagte aus Eifersucht Leergut nach ihm geworfen und die letzte Flasche ihn getroffen habe. Dabei wollte er seine Mitbewohnerin, die von ihrem Ex-Freund bedroht wurde, nur schützen. Die Anzeige habe er aus Angst vor Konsequenzen für die junge Frau zurückgezogen.

Diese habe Angst vor ihrem früheren Lebensgefährten. Für den Richter ist die Aussage des Opfers plausibel: „Ich bin zutiefst der Überzeugung, dass die Zeugin gelogen hat.“ So sei der Angeklagte schon öfter durch Gewalt gegen Partnerinnen auffällig geworden. Er habe seine Alkoholprobleme nicht im Griff: „Man muss Angst haben, dass irgendwann jemand tot im Zimmer liegt.“ Der Täter hat nach der Verkündung des Urteils aggressiv den Gerichtssaal verlassen und im Flur massiv seine frühere Freundin beschimpft. Diese hat sich mit ihrer mutmaßlichen Falschaussage selbst ein Verfahren eingehandelt. nob

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