L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Schlag mit kaputter Flasche: Saarbrücker vor Gericht

Weil er einen Mann mit einer zerbrochenen Bierflasche lebensgefährlich am Hals verletzt hat, muss sich ein 36-Jähriger aus Saarbrücken seit Freitag wegen versuchten Totschlags vor Gericht verantworten.

Weil er einen Mann mit einer zerbrochenen Bierflasche lebensgefährlich am Hals verletzt hat, muss sich ein 36-Jähriger aus Saarbrücken seit Freitag wegen versuchten Totschlags vor Gericht verantworten.

Saarbrücken. Weil er einen Mann mit einer zerbrochenen Bierflasche lebensgefährlich am Hals verletzt hat, muss sich ein 36-Jähriger aus Saarbrücken seit Freitag wegen versuchten Totschlags vor Gericht verantworten.

Passiert war das Ganze auf einer privaten Geburtstagsfeier im April diesen Jahres auf den St. Arnualer Wiesen. Ein Schlag mit einer zerbrochenen Bierflasche traf das Opfer am Hals. Die große Vene war aufgeschlitzt, die Halsschlagader wurde um wenige Millimeter verfehlt. Dank des schnellen Eintreffens des Rettungswagens und einer Notoperation im Klinikum Saarbrücken wurde das Leben des Mannes gerettet. Er berichtete im Zeugenstand, dass er nur durch Zufall zu der Feier gestoßen sei. Eigentlich wollte er mit dem Fahrrad entlang der Saar nach Malstatt weiter. Aber ein Bekannter drängte ihn, dem Geburtstagskind wenigstens zu gratulieren. Ebenfalls durch Zufall kam der Angeklagte hinzu. Er hatte ein Problem mit seinem Fahrrad, die Sattelstütze war lose. Das spätere Opfer half ihm bei der kleinen Reparatur. Im Gegenzug bot der Täter Wodka aus einem Plastikbecher an. Der Mann lehnte ab, und als er sich zum Gehen umwandte, traf ihn der Schlag mit der zerbrochenen Flasche. Er habe den Schlag zunächst gar nicht mitbekommen, sagte er „ich spürte Wärme auf meinem T-Shirt, es war voller Blut“.

Der Angeklagte macht eine Erinnerungslücke geltend. Er wisse noch, dass er Schnaps getrunken habe und sich später bei der Polizei an der Ludwigskirche befunden habe. Aber er glaubt, dass er es war. Aus der Untersuchungshaft hat er seinem Opfer einen Brief geschrieben und um Entschuldigung gebeten. Auch im Prozess wandte sich der Angeklagte entschuldigend an den Verletzten. :

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