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Schlaue Tüftler: Sieger beim Landeswettbewerb „Jugend experimeniert“ ausgezeichnet

Landessieger bei den Geo- und Raumwissenschaften: Kathrin Kolling, Nils Block und Benedict Fey (von links) haben im Raum Saarlouis Bodenproben analysiert. Foto: Becker&Bredel

Landessieger bei den Geo- und Raumwissenschaften: Kathrin Kolling, Nils Block und Benedict Fey (von links) haben im Raum Saarlouis Bodenproben analysiert. Foto: Becker&Bredel

In der Saarbrücker Congresshalle geht es zu wie in einem Bienenstock. Ein paar Jungs toben sich beim Tischfußball aus, einige Mädchen unterhalten sich, während andere Nachwuchsforscher ihre Projekte an selbst gestalteten Ständen präsentieren. Unter dem Motto „Neues kommt von Neugier“ hatten in diesem Jahr 78 Jungen und Mädchen an dem Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ teilgenommen. Die Schüler mussten mindestens die vierte Klasse besuchen und durften am 31. Dezember des Anmeldejahres nicht älter als 14 Jahre alt sein. Ausrichter des Wettbewerbs waren die Unternehmen Thyssen-Krupp System Engineering, die Stiftung ME Saar und die Landestochter Congresscentrum Saar (CCS).

Susanne Schu von der CCS war mit den Ergebnissen zufrieden: „Die Kinder sind quirlig, aufgeregt und absolut neugierig. Sie beschäftigen sich sehr ernsthaft mit ihren Forschungsprojekten.“ Angesichts der zunehmenden Arbeitsverdichtung an den weiterführenden Schulen ist dies auch eine nicht zu unterschätzende Leistung, berichtete Wettbewerbsleiterin Monika Reiter: „Diejenigen, die wirklich am Experimentieren interessiert sind, nehmen sich die Zeit.“ Durch den Nachmittagsunterricht seien die Anmeldezahlen an dem Wettbewerb jedoch gesunken. Man müsse mehr Deputatsstunden (Anzahl der Unterrichtsstunden, die eine Lehrkraft zu geben hat) für Arbeitsgemeinschaften schaffen, erklärte Reiter. An einigen Schulen werde dies bereits durchgeführt. Und genau diese Schulen schnitten oftmals besser ab.

Diese Thesen bestätigten sich zum Teil auch, wenn man die jungen Teilnehmer fragte, ob sie genügend Zeit zum Experimentieren gehabt hätten. „Wenn man will, geht das“, sagte etwa Annika Roth vom Gymnasium Wendalinum in St. Wendel. Die 14-Jährige hatte einen Roboter gebaut und diesen so programmiert, dass er in der Lage ist, Abstände zu messen. „Man könnte ihn dort einsetzen, wo Menschen nicht hinkommen“, erklärte sie. Mit ihrem Projekt sicherte sich die Schülerin den dritten Preis im Bereich Technik sowie den Sonderpreis EmRoLab und den Sonderpreis Stiftung ME Saar. Genug Zeit zum Experimentieren hatten auch Kira Paulus und Dominik Münchhofen vom Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen, wo sie die sechste Klasse besuchen. Die beiden hatten untersucht, auf welchen Böden Kichererbsen am besten wachsen und heimsten dabei Platz eins im Bereich Biologie und damit eine Einladung zum Landesentscheid „ Jugend forscht“ vom 21. bis 23. März an der Saar-Uni ein. Mehr Forschungszeit hätten sich dagegen Marius Hoffmann (12) und Marcel Rupp (11) vom Gymnasium Wendalinum gewünscht. Die beiden Sechstklässler fanden heraus, dass man einen Lügen-Detektor manipulieren kann. Sie gewannen den zweiten Preis im Bereich Arbeitswelt sowie den Sonderpreis der Handwerkskammer.

 

Zum Thema:

Gewinner im Bereich Arbeitswelt: Ann-Kathrin Fleck (12) und Alisha Shannen Thom (13), Gymnasium Wendalinum, St. Wendel. Gewinner Biologie: Kira Paulus (11) und Dominik Münchhofen (11), Gymnasium am Steinwald, Neunkirchen. Gewinner Chemie: Nicole Gerasimova (14), Max-Planck-Gymnasium, Saarlouis. Gewinner Geo- und Raumwissenschaften: Kathrin Kolling (15), Benedict Fey (14) und Nils Block (14), Robert-Schumann-Gymnasium, Saarlouis. Gewinner Mathematik/Informatik: Noah Lux (12), Geschwister-Scholl-Gymnasium, Lebach. Gewinner Physik: Mathis Edelmann (14) und Merlin Gard (14), Gymnasium Wendalinum, St, Wendel. Gewinner Technik: Lea Burger (14), Robert-Schumann-Gymnasium, Saarlouis. chr
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