Saarland: Auf der L 346 kommt es zwischen Honzrath und Düppenweiler zu einer Vollsperrung auf Grund eines Verkehrsunfalls. (15:19)

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Schlechtes Wetter fegt Saar-Freibäder leer

Saarbrücken. Saarländische Kommunen klagen über leere Schwimmbäder, die am Ende der Saison noch tiefere Löcher in die ohnehin schon knappen Finanzkassen reißen werden. Durfte sich die Kreisstadt Saarlouis im vergangenen Jahr noch über einen Rekordbesuch des Steinrauscher Freibades freuen, war dieser Sommer bescheiden. 2010 tummelten sich von Mai bis September im Steinrauschbad immerhin 80 000 Besucher. Die Zwischenbilanz für diese Saison sieht mit aktuell 36 000 Besuchern bescheiden aus. „Den letzten hohen Besucherstrom zählten wir mit 2000 Gästen am 12. Juli“, sagt Marion Jost, Geschäftsführerin der Saarlouiser Wirtschaftsbetriebe, als Betreiber des Bades. „Eigentlich müsste man zulassen, aber wir wollen unsere Stammgäste nicht enttäuschen“, sagt Jost. Das Freibad mache jährlich einen Verlust von 250 000 Euro.

In Neunkirchen nimmt man ein Defizit ebenfalls in Kauf, und das lag im vergangenen Jahr immerhin bei über 1,5 Millionen Euro für die drei Bäder in Heinitz, Wiebelskirchen und „Die Lakai“, eine Kombination aus Hallenund Freibad. „Damit leistet die Stadt einen Beitrag dazu, dass sich die Einwohner wohlfühlen und hier ihre Freizeit gerne verbringen wollen“, erklärt Pressesprecherin Heike Rech. Die Zahlen blieben im Kombibad in diesem Jahr konstant, im Juli nutzten es 3342 Besucher. Vier Bäder unterhält die Bäderbetriebsgesellschaft Saarbrücken.

Seit Eröffnung der Freibadsaison am 14. Mai nutzten 37 000 Bürger die Bäderlandschaft der Landeshauptstadt. Der Vergleich zum Vorjahr: Bis Ende Juli waren es 120 000. hth

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