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Schnapsbrenner räumen ab

Nachrichten aus der Region Homburg.

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Niederwürzbach. Die Resonanz auf die 19. Obstbrand-Prämierung war so groß wie nie und auch die Qualität der Brände erreichte einen Rekordwert. Mehr als 40 Brennereien aus dem Saarland reichten insgesamt 170 Destillate zur Prämierung des Verbands der Gartenbauvereine und der Landwirtschaftskammer des Saarlandes ein. Für den Obstbrand war das Jahr 2011 ein Spitzenjahr im Vergleich zum aktuellen Erntejahr. Von einem nahezu Totalausfall bei der Obsternte 2012 sprechen die Obst- und Gartenbauvereine, wie der Verein aus Niederwürzbach, der gestern Gastgeber der Prämierung war.

„2011 war schon extrem“, erklärte der Brenner Alfred Lerch. Der Obst- und Gartenbauverein aus Niederwürzbach verarbeitete 22 000 Liter Maische, darunter alleine 14 000 Liter mit Apfelsorten. „Damit war unsere Kapazität erschöpft“, sagte Lerch. Die Brennereibetriebe reichten hauptsächlich Brände aus Apfel, Williams Christbirne, Birne, Kirsche Mirabelle, Zwetschge und Quitte ein. Sechs Mal Gold gab es alleine für Apfelbrände, eine Goldplakette durfte dabei Niederwürzbach auf seinen sortenreinen Grafenapfelbrand kleben. Es wurden auch Raritäten eingereicht, wie der Mistelbrand, für den gleich drei Brennereien Gold erhielten.

„Die Jury musste Schwerstarbeit leisten“, erklärte Monika Lambert-Debong vom Verband der Gartenbauvereine. Zwei Jurys testeten die 170 Destillate auf Geruch, Frucht und Charakter, Geschmack und Sauberkeit. 32 Brände erhielten Gold, 45 Silber und 50 Brände wurden mit Bronze ausgezeichnet. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und das verdeutlicht, dass den teilnehmenden Brennereibetrieben Qualität vor Quantität geht, meinte Lambert-Debong. „Es ist wichtig, dass die Betriebe bei ihrer Arbeit Qualität nachweisen können“, erklärte Clemens Lindemann, Landrat des Saar-Pfalz-Kreises und Präsident des Verbandes der Gartenbauvereine. Richard Schreiner, Präsident der Landwirtschaftskammer des Saarlandes, lobte die steigende Tendenz bei der Qualität: „Wir haben gute Produkte in unserer Region.“ hth

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