B420 Ottweiler Richtung Frei-Laubersheim Zwischen Ampelkreuzung Ottweiler und Sankt Wendel Kuseler Straße/Einmündung Niederkirchen Vollsperrung, Unfallaufnahme, Gefahr Kreuzung L 121 (09:04)

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Priorität: Sehr dringend

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Schneeberge bremsen den Verkehr

St. Wendel. Bei 16 Stadtteilen und einem einige hundert Kilometer langen Straßennetz und anhaltenden Schneefällen stoße der Räumdienst der Stadt St. Wendel auch bei großem Einsatz der Mitarbeiter an seine Grenzen.

Die Ortsdurchfahrten, besondere Hang- und Gefahrenstellen, Schulwege und einige andere Stellen besonderer Zweckbestimmung haben vor allen anderen Bereichen Vorrang, erklärt Bürgermeister Klaus Bouillon.

Um Verständnis bittet er dafür, dass in den verkehrsberuhigten Bereichen nur eingeschränkt geräumt werde. Nur so könnten Schäden am Straßenbelag (Verbundsteine, Randsteine) oder den Räumfahrzeugen vermieden werden.

Um die Situation weiter zu entspannen, werde die Stadt nach und nach in den Wohngebieten eine Zufahrtsstraße, wenn möglich zweispurig, auf alle Fälle aber mit Ausweichbuchten räumen. Außerdem ist geplant, zentrale Plätze zu räumen und als Ausweichparkflächen anzubieten, von denen die Anlieger nur kurze Fußwege zu ihren durch die Schneemassen zwangsläufig beengten Wohnstraße haben.

Auf den Fahrbahnen oder am Gehwegrand geparkte Autos, oft auch noch beidseitig, machen ein Durchkommen für die Räumfahrzeuge fasst unmöglich, bemängelt der Verwaltungschef. Zum einen könnten diese Pkw durch den Räumeinsatz beschädigt werden. Zum andern müssten die ohnehin schwer zu lenkenden Räumfahrzeuge, um effektiv arbeiten zu können, relativ schnell gefahren werden.
Ist der Pflug zu langsam, rutsche er nur über den Schnee oder bleibe einfach stecken.

Wer die von den Pflügen zur Seite gedrückten Schneemassen von den Gehwegen wieder auf die Fahrbahn befördere, verhalte sich rechtswidrig, betont der Verwaltungschef und verweist auf mögliche Regressansprüche bei Unfällen. Und zum Dieb werde jeder, der sich für private Zwecke an den von der Stadt an Gefahrenstellen aufgestellten Streukästen bediene.

Die Stadt bittet hier um einsichtiges und angepasstes Verhalten. So sollten Autos auf den eigenen Grundstücken abgestellt werden, um den Winterdiensten freie Fahrt zu geben. Auch gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer helfe den Winter besser zu meistern. Nach einem allgemeinen Verkehrsgrundsatz, sollte ein Fahrer, der bergabwärts fährt, einem bergauf entgegenkommenden Fahrzeug Vorfahrt einräumen. Sollten sich bei anhaltendem Winterwetter die gefährlichen Situationen durch unvernünftiges Verhalten häufen, habe die Stadtverwaltung die Möglichkeit, per Verfügung das Parken auf den Straßen ganz zu untersagen oder Halteverbot sowie Einbahnregelungen aufzustellen. red
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