L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Schneeräumen: Die Saarländer müssen jetzt ran!

Saarbrücken. „Auf Gehwegen und entlang von Häusern ohne Gehweg müssen Eigentümer mindestens einen Streifen von einem Meter Breite schnee- und eisfrei halten“, erklärt Bernd Selzner, Chef des städtischen Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebes (ZKE) in einer Pressemitteilung: „In Fußgängerzonen muss der Streifen zwei Meter breit sein.“

Montags bis samstags, so erläutert der ZKE-Chef, sind die Bürger verpflichtet, über Nacht gefallenen Schnee bis sieben Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis neun Uhr zu räumen. Um Stürze und Unfälle zu vermeiden, müssen die Wege gereinigt werden, sobald Rutschgefahr besteht – das ist häufig mehrmals täglich der Fall. Nach 20 Uhr kann die Schneeschaufel ruhen. Eine Ausnahme sind Betreiber von Kinos, Theatern oder Gaststätten: Sie müssen auch nach 20 Uhr für die Sicherheit ihrer Gäste sorgen.

Hydranten und Gullys müssen frei bleiben

Größere Schneemengen müssen so beiseite geschoben werden, dass Fußgänger und Fahrzeuge nicht mehr als unvermeidbar gefährdet und behindert werden. Damit später das Tauwasser abfließen kann, müssen Hydranten und Gullys frei bleiben.

Auf eisglatten Flächen können Bürger als Ersatz für Streusalz Sand und Splitt einsetzen. Sie sind umweltfreundlicher und besser für die empfindlichen Pfoten von Hunden und Katzen.

Von Ende Oktober bis in den April stehen die Mitarbeiter des ZKE, des Grünamtes sowie der Betriebs- und Bauhöfe rund um die Uhr mit ihren Winterdienstfahrzeugen bereit, um bei einsetzendem Schneefall oder aufkommender Eisglätte sofort auszurücken. Die Winterdienstzentrale des ZKE hält dabei ständigen Kontakt zu den Wetterdiensten. Der ZKE kann auf etwa 20 Räum- und Streufahrzeuge und rund 100 Mitarbeiter zurückgreifen.

Einsatzpläne in Dringlichkeitsstufen eingeteilt

Da die Winterdienst-Fahrzeuge natürlich nicht alle Straßen gleichzeitig räumen und streuen können, sind die Einsatzpläne in Dringlichkeitsstufen eingeteilt. Erst wenn die wichtigsten Straßen frei sind, werden die weniger befahrenen Routen geräumt und im Bedarfsfall mit umweltschonendem Feuchtsalz bestreut.

Zur Dringlichkeitsstufe I gehören die wichtigsten Straßen, Linien des öffentlichen Personen-Nahverkehrs und die Zufahrten zu den Krankenhäusern. Zur Dringlichkeitsstufe II gehören alle weiteren für die Verkehrsführung ebenfalls wichtigen Straßen.

Parallel zu den beiden Stufen erfolgt manueller und maschineller Winterdienst auf Fußgängerüberwegen, Treppen, Verbindungswegen sowie Haltestellen der Saarbahn. red

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