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Schon wieder! FCS-Fans ticken aus

Bisher waren Anhänger des 1. FC Saarbrücken

Bisher waren Anhänger des 1. FC Saarbrücken "nur" in Meisterschaftsspielen übel aufgefallen. Am Wochenende rasteten einige sogar bei einem Hallenfußball-Turnier aus.



Theley. Nein, ein Fußballfest wurde der Derby-Star/Sporthaus Glaab Cup des VfB Theley am Ende nicht. Das wussten Rowdys zu verhindern. Randalierende Fans des 1. FC Saarbrücken brachten das Turnier an den Rande eines Abbruchs.

Vor der ersten Zwischenrundenpartie am Sonntag griff eine Gruppe von 30 Anhängern des 1. FCS, der mit seiner zweiten Mannschaft teilnahm, 15 Fans des FC Homburg vor der Sporthalle an. Die Polizei trennte die Gruppen, doch die Blau-Schwarzen ließen nicht nach. So schickte die Polizei sicherheitshalber die Homburger Fans nach Hause. Die Grün-Weißen reisten ab.

Der Veranstalter forderte nun auch die FCS-Anhänger auf, die Halle zu verlassen. Aber die weigerten sich. Nach rund zwei Stunden entschied sich die Polizei, die FCS-Fans aus der Halle zu drängen. Dabei kamen auch Schlagstöcke und Pfefferspray zum Einsatz. Vorwürfen von FCS-Fans, der Einsatz der 30 Polizisten sei überzogen gewesen, trat der Einsatzleiter der Polizei, Hubert Zimmer, entgegen: „Wenn wir die Konfrontation gesucht hätten, hätten wir dies viel früher und massiver tun können.“ Für die Teams beider Vereine war das Turnier nun beendet.

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Mit Schwierigkeiten hatten die Veranstalter im Vorfeld schon gerechnet. Der Zweite Vorsitzende des VfB Theley, Alex Besch: „Es gab ein Treffen zwischen dem VfB, der Polizei und dem Fußballverband.“ Resultat der Zusammenkunft: getrennte Eingänge, größeres Polizeiaufgebot, Ordner, kein Verkauf von Flaschen in der Halle.

Beim 1. FC Saarbrücken hielt man sich gestern zu den erneuten Ausschreitungen eigener Fans bedeckt. In einer Mitteilung hieß es, die Vereinsführung werde „zur Beurteilung des Sachverhaltes die jeweiligen Beteiligten um ihre Stellungnahme bitten. Die weitere Vorgehensweise hängt von den gewonnenen Erkenntnissen ab.“

Homburgs Vorsitzender Herbert Eder machte deutlich, dass die Anhänger des FCH keine Schuld trügen: „Homburger Fans sind angegriffen worden. Zudem war unsere Fangruppe so vernünftig, nach Hause zu fahren, während die FCS-Fans in der Halle blieben. Der FCH war in der Opferrolle.“
szn/bie 
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