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Schon wieder schwerer Unfall auf Autobahnzubringer bei Wellesweiler

Die Feuerwehr rettete den 29-jährigen Audi-Fahrer unter Einsatz von hydraulischem Gerät vorsichtig und schonend. Foto: Feuerwehr/Kai Hegi

Die Feuerwehr rettete den 29-jährigen Audi-Fahrer unter Einsatz von hydraulischem Gerät vorsichtig und schonend. Foto: Feuerwehr/Kai Hegi

Zum sechsten Mal binnen weniger Monate mussten am Samstagnachmittag mehrere Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen zu einem schweren Verkehrsunfall auf dem Autobahnzubringer L 287 bei Wellesweiler ausrücken. Bei der Kollision eines Mercedes-Benz SLK mit einem Audi A4 erlitten drei Personen schwere Verletzungen. Das hat Feuerwehr-Pressesprecher Christopher Benkert mitgeteilt.

Aus Richtung Ludwigsthal, über die Furpacher Straße kommend, wollte eine 75-jährige Frau um kurz nach 13 Uhr mit ihrem silbernen Mercedes-Benz nach links auf den Autobahnzubringer nach Wellesweiler abbiegen. Hierbei übersah sie laut Polizei den vorfahrtsberechtigten Audi A4, der seinerseits die L 287 aus Richtung Wellesweiler in Fahrtrichtung Autobahn A8 befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wobei ein hoher Sachschaden entstanden ist, beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
 

Schonende Rettung

Die Fahrerin des Mercedes Sportwagens und ihr 79 Jahre alter Beifahrer sowie der 29-jährige Fahrer des Audis wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die Löschbezirke Furpach und Wellesweiler , zwei Rettungswagen von ASB und DRK sowie das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr Neunkirchen rückten zum unfallträchtigen Autobahnzubringer aus, um Hilfe zu leisten.

Der Fahrer des Audis wurde durch den Unfall zwar nicht in seinem Auto eingeklemmt, musste aber aufgrund der Art und Schwere seiner Verletzungen von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. „Bei der sogenannten schonenden Rettung wird der Verletzte möglichst behutsam und vorsichtig in enger Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem Unfallfahrzeug befreit“, beschreibt Benkert die angewendete Technik. Laut Polizei schwebt keiner der Verletzten in Lebensgefahr.

Für die Dauer des Rettungseinsatzes musste der Autobahnzubringer in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt werden. Erst kurz nach 16 Uhr, nach der Bergung der beiden Unfallfahrzeuge und der Reinigung der mit Öl und Kraftstoff verunreinigten Fahrbahn durch den Landesbetrieb für Straßenbau, wurde die Sperrung wieder aufgehoben. Die letzten der 35 Einsatzkräfte und sechs Fahrzeuge der beiden Wehren rückten aber bereits um 14.45 Uhr wieder ab.
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