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Schüler fordern: Handys sollen auf Schulhof erlaubt sein

Saarbrücken. Alle saarländischen Schüler sollen zukünftig ihre Handys auf dem Pausenhof nutzen können. Das forderte die Gesamtlandesschülervertretung Saarland am Samstag auf ihrem Kongress in Saarbrücken. „Wir setzen uns dafür ein, dass das Handy in der Pause grundsätzlich genutzt werden darf, solange kein Missbrauch betrieben wird und keine Schüler belästigt werden“, sagte Marvin Endres, Sprecher der Gesamtlandesschülervertretung. Laut seinen Angaben gibt es momentan an saarländischen Schulen keine einheitliche Regelung, was die Nutzung von Handys anbelangt. Der Landesschülerkongress fand erstmals nach einer fünfjährigen Pause statt.

Die Veranstaltung unter dem Motto „Wir verändern jetzt!“ sollte Schülern ein Forum bieten, um Vorschläge zur Verbesserung der Bildungspolitik einzubringen. Alexander Zeyer, Vorsitzender der Gesamtlandesschülervertretung und JUKreisgeschäftsführer St. Wendel, lud die Schüler dazu ein, „mitzuarbeiten, um unser Bildungssystem nach vorne zu bringen“. Später saß Zeyer auf dem Podium und diskutierte mit dem kommenden Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD), des Vorgänger Klaus Kessler (Bündnis 90/ Die Grünen), Gisela Rink (CDU), Lothar Schnitzler (Die Linke) und Jasmin Maurer (Piratenpartei).

Hauptforderungen der Schüler: Lösungen für den massiven Unterrichtsausfall und die zu großen Klassen. Außerdem wünschten sie sich Pflicht-Fortbildungen für Lehrer, eine Überarbeitung der Lehrpläne und eine Aufstockung der Lehrerfeuerwehr. Fazit nach eineinhalb Stunden auf dem Podium: die Politiker haben die Probleme erkannt, aber noch keine maßgeschneiderten Lösungen parat. Am Nachmittag gab es Work- Shops. Experten zeigten, welche Rechte und Pflichten eine Schülervertretung hat oder wie man ein gelungenes Schulfest organisiert. Dass das nicht so schwer ist, sahen viele nach dem Kongress – auf der Party.
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