L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Schüler schaffen Kunst gegen Sucht

Saarbrücken. Jugendliche sollen angeregt werden, sich mit wichtigen Fragen des Erwachsenwerdens auseinanderzusetzen – das ist Idee und Ziel des saarlandweiten Kunstprojektes „Zwischenraum – Erwachsenwerden zwischen Rauchen und Nichtrauchen oder der Umgang mit der Freiheit“. Den Anstoß dazu gaben die sechs Fachstellen für Suchtprävention im Saarland. Veranstaltet wird das landesweite Kunstprojekt mit suchtpräventivem Ansatz von der saarländischen Landesstelle für Suchtfragen. „Wir haben die Kreativität als suchtpräventives Vehikel gewählt“, sagt die organisatorische Leiterin Karin Berty.

Positiv aufgenommen worden sei das Projekt von Schulklassen, Jugendgruppen und Einzelpersonen im Saarpfalz-Kreis, sagt Ralph Déjon von der Fachstelle „Praesent“ der Arbeiterwohlfahrt. Über 300 Arbeiten, darunter viele Gemeinschaftswerke von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 21 Jahren, von rund 30 Schulen seien eingereicht worden. In Skulpturen, Video-Clips, Fotos, Gedichten sowie Tanz- und Musikdarbietungen haben die jungen Menschen ihre Gedanken und Gefühle umgesetzt. Alle Beiträge werden von morgen bis Sonntag, 5. April, im Kulturzentrum am Eurobahnhof (KuBa) in Saarbrücken ausgestellt. Einen Ausstellungskatalog zusammen mit den Jugendlichen zu machen, das ist noch ein unerfüllter Traum der künstlerischen Projektleiterin Manuela Osterburg.

Von den 15-jährigen Mädchen Pauline Wiesner und Vanessa Schmitz, Schülerinnen der Gesamtschule Gersheim, sind in den Kellerräumen des KuBa ein Fotobeitrag und eine Zeichnung ausgestellt. „Sucht hat eine gute und schlechte Seite“, sagt Schmitz über die Botschaft ihrer Zeichnung. Die beiden helfen wie auch der 16-Jährige Max Simon mit in dem insgesamt sechsköpfigen Aufbau-Team des Kunstprojekts. Simon will mit seiner Zigarettenpäckchen-Collage darauf aufmerksam machen, dass das Rauchen ins Geld gehen kann. Auf einem Zettel ist zu lesen: „25 Päckchen = 100 Euro.“ bera

Führungen nach Anmeldung unter Tel. (0 68 61) 9 34 80. Öffnungszeiten: montags bis freitags sowie sonntags von 15 bis 19 Uhr, Samstags geschlossen. Der Eintritt ist kostenlos.
 Benjamin Rannenberg
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