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Schüler überstehen Busunfall leicht verletzt

Heckendalheim. Die Kinder aus dem am Freitagvormittag in der Ortsdurchfahrt von Heckendalheim verunglückten Schulbus hatten riesiges Glück. Ihr Bus war von der Erweiterten Realschule in Ommersheim gekommen, fuhr kurz nach elf Uhr die St. Ingberter Straße bergab. Der Busfahrer verlor offenbar auf der abschüssigen Strecke die Kontrolle über den Bus, kam auf die Gegenfahrbahn, schrammte die Leitplanken entlang und steuerte kurz vor dem Ortseingang zunächst rechts in den Graben, knickte das Ortsschild und prallte gegen das leer stehende Haus auf der rechten Seite. Dabei bohrte sich der Bus in den Balkon und wurde von diesem auch abgefangen. „Der Betonsturz des Balkons hat verhindert, dass der Bus umgekippt ist“, sagte Mandelbachtals Wehrführer Norbert Theis an der Einsatzstelle.

Er war mit den Feuerwehren aus Heckendalheim, Ormesheim und Ommersheim im Einsatz und ließ den Bus mit Baustützen sichern. Wäre der Bus gekippt, hätte es sicher schwerere Verletzungen gegeben. Kinder wären in die Glasscheiben gestürzt. So gab es zwar Verletzte, darunter den schwer verletzten Busfahrer, doch die meisten hatten nur leichte Blessuren. Theis: „Die Kinder waren bei unserem Eintreffen selbst aus dem Bus geklettert. Wir haben den Bus abgesichert und zunächst Erste Hilfe für den Busfahrer geleistet und die Kinder betreut“, umschrieb er die Aufgaben der Feuerwehr. In wenigen Minuten war aber auch ein Großaufgebot an Rettungskräften und Notärzten vor Ort. DRK-Einsatzleiter Harald Graf: „Wir haben die Kinder auf umliegende Krankenhäuser verteilt und mit Krankenwagen nach Saarbrücken, Homburg, Neunkirchen, St. Ingbert, zum Kohlhof und nach Zweibrücken transportiert.“

Die ohne Verletzungen davonkamen, wurden bei der Feuerwehr in Heckendalheim untergebracht und konnten dort abgeholt werden. Polizei-Einsatzleiter Klaus Port konnte vor Ort nichts zur Unfallursache sagen. Er hatte einen Gutachter einbestellt, der am Unfallort alles akribisch aufnahm. Schulleiterin Hildegard Buhmann-Hoegel von der ERS Ommersheim war direkt am Einsatzort. Eine Lehrerin, die hinter dem Bus fuhr, hatte sie gerufen. Sie tröstete die Kinder und war sichtlich erleichtert, dass es doch so glimpflich ausgegangen war. „Es war ein Zusatzbus, weil wir Projekttag hatten. Nur deswegen waren die Kinder überhaupt um diese Zeit unterwegs“, sagte die Direktorin. bub
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