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Schüsse auf Mann im Nauwieser Viertel

Saarbrücken. In Saarbrücken ist in der Nacht zum Freitag ein 36-jähriger Mann von zwei Schüssen getroffen worden und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Für die Polizei war am Freitag an diesem Fall einiges noch ungeklärt, wie Pressesprecher Georg Himbert unserer Zeitung erläuterte. Die Ermittlungen zum Tatablauf und zum Motiv dauerten noch an.

Zunächst, so heißt es bei der Polizei, sei um 3.30 Uhr ein Notruf eingegangen, woraufhin der verletzte Mann auf einem Gehweg im Nauwieser Viertel aufgefunden wurde. Dieser musste in einer Saarbrücker Klinik notoperiert werden, wobei man ihm zwei Projektile des Kalibers 22 aus dem Brust- und Rückenbereich entfernte.

Den Notruf hatte ein 35-jähriger Saarbrücker, ein Bekannter des Opfers, abgesetzt, der den Verletzten angeblich auf dem Gehweg entdeckt habe.

Dieser Version widerspricht allerdings die Aussage des Opfers, das, so Himbert, für kurze Zeit ansprechbar gewesen sei. Nach dieser Schilderung hat es in der Nacht an der Wohnungstür des 36-jährigen geklingelt. Er habe die Tür geöffnet und sei sofort beschossen worden. Eine unbekannte Person habe zweimal auf ihn gefeuert. Die Untersuchung, ob diese Tatversion mit den Spuren in Einklang zu bringen sei, dauere vorerst noch an.

Inzwischen nimmt man nach entsprechenden Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion den Mann, der den Notruf abgesetzt hatte, aber selbst als mutmaßlichen Täter ins Visier. Denn bei einer Durchsuchung sei in seinem Auto eine Pistole gefunden worden, Kaliber 22. Dazu Himbert: „Die Begutachtung der Schusswaffe bei der Kriminaltechnik hat ergeben, dass diese als Tatwaffe in Frage kommt.“

Weiter heißt es, der Staatsanwalt werde einen Haftbefehl gegen den 35-Jährigen beantragen. Die Vorführung beim Haftrichter sei für Samstag vorgesehen. Beide Männer seien aus dem Drogenbereich „polizeilich bekannt“, wobei unklar sei, ob dies mit der Tat in Zusammenhang stehe. gf

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