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Schulden: Saarbrücken muss noch mehr sparen

Damit die Stadt wie viele andere Kommunen in Sachen Schulden irgendwann mal wieder Land sieht, fordert Latz unter anderem die Einführung eines Altschuldenfonds zur Rückführung der Liquiditätskredite. Außerdem müsse das Konnexitätsprinzip strikt eingehalten werden: „Wer bestellt, muss auch bezahlen.“

Friedhelm Fiedler gab Latz Recht und bezeichnete die Vorlage als plausibel. Der Fraktionsführer der Linken, Rolf Linsler, fordert Solidarität statt Wahlkampf: „Alle OB-Kandidaten sollten sich beim Land einsetzen, dass Saarbrücken nicht weiter so geknüppelt wird, wie bisher.“ Sozialdemokrat Peter Bauer warnt davor, die Stadt kaputt zu sparen: „Wenn wir es nicht schaffen, ein Stadion zu bauen, dann hat das Land kein zukunftsfähiges Stadion.“ Analog äußerte er sich zur Messe und zu Großprojekten, wie die Stadtmitte am Fluss. Bernd Richter von den Freien Wählern meint: „Diese neuen Einsparungen sind nicht zielführend, weil sie keine Perspektive bieten, dass die Stadt aus ihren Schulden heraus kommt.“ Seine Fraktion stimmte also dagegen. Hajo Bruns von den Grünen würde die Sache mit dem Stadthaushalt gerne nach historischem Vorbild lösen: „Alle Beteiligten in eine Halle sperren und erst dann raus lassen, wenn sie eine Lösung präsentieren können.“ Für Peter Marx (NPD) liegt der Fehler im System: „Das Bankensystem ist marode und falsch.“

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