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Schwaben böllerten in Homburg: DFB-Pokalspiel stand mehrfach auf der Kippe

Bengalos und Rauchschwaden zündeten die VfB Fans im Block vier und fünf im Waldstadion. Teilweise lag daher sogar eine Unterbrechung des DFB-Pokalspiels zwischen dem FC Homburg und dem VfB Stuttgart im Bereich des Möglichen.

Bengalos und Rauchschwaden zündeten die VfB Fans im Block vier und fünf im Waldstadion. Teilweise lag daher sogar eine Unterbrechung des DFB-Pokalspiels zwischen dem FC Homburg und dem VfB Stuttgart im Bereich des Möglichen.

Ordner, Securitykräfte, Feuerwehr und Polizei hatten alle Hände voll zu tun, um einen Teil der rund 3000 Fans des VfB Stuttgart am Samstagabend bei der Partie der ersten DFB-Pokalhauptrunde beim Regionalligisten FC Homburg im Waldstadion im Zaum zu halten. Gut 40 Minuten lang zündelten die unbelehrbaren Anhänger der Schwaben in der zweiten Halbzeit rote Bengalos.

Teilweise war der VfB-Fanbereich im Block vier und fünf des Waldstadions mit Rauchschwaden in Regenbogenfarben vernebelt. Bereits beim Zugang in den Gästebereich des Stadions gab es Probleme. Dazu der Gesamteinsatzleiter, Kriminalhauptkommissar Thomas Raber: ,,Es kamen erheblich mehr so genannte Problemfans des VfB nach Homburg , als wir ursprünglich erwartet haben.“

Bei den strengen Eingangskontrollen sei der Sicherheitsdienst fast ,,überrollt“ worden: ,,Genaueste Körperkontrolle und damit das Verhindern der Mitnahme von Pyrotechnik war bei diesem Ansturm der Fans nicht mehr möglich.“ Daher sei das Zündeln der mitgebrachten Bengalos und Rauchtöpfe im Verlauf der 90 Minuten nicht mehr zu verhindern gewesen. Mehrfach stand die Partie auf der Kippe. ,,Eine Unterbrechung des Spiels stand mehrfach zur Diskussion“, so Raber. Sogar ein Abbruch sei erwogen worden. ,

,Doch davon wurde Abstand genommen, da womöglich ein Ansturm der Stuttgarter Fans in den Innenraum gedroht hätte“, so der Einsatzleiter. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wurde der Fanbereich des VfB Stuttgart mit über 50 Mitarbeitern des FCH-Ordnungsdienstes, von Security und Feuerwehr im Innenraum abgesichert. Zur Deeskalation trug dann das Verhalten der eingesetzten Sicherheitsleute und der Polizei und am Ende wohl auch der positive Spielverlauf für den Zweitligisten VfB Stuttgart bei, der nach 90 Minuten mit einem 3:0-Sieg beim Regionalligisten FC Homburg seiner Favoritenrolle gerecht wurde.

Der Abmarsch der VfB-Fans, die unter anderem in sieben Fanbussen angereist waren, verlief laut Polizei reibungslos. Zufrieden mit dem Ablauf und der Organisation dieses Pokalspiels zeigte sich Rafael Kowollik, der Geschäftsführer des FC Homburg : ,,Seitens des DFB und des VfB Stuttgart gab es Lob für die Durchführung dieses Spiels.“

Die gezündete Pyrotechnik durch die VfB Fans sei natürlich mehr als ärgerlich gewesen und auch mit der Zuschauerzahl von 10 800 sei der FCH nicht ganz so zufrieden. ,,Seitens des VfB Stuttgart hätten wir mit mehr Anhängern gerechnet, nachdem der Verein gut 6000 Karten für den Vorverkauf bekam.“ Doch auf der VfB-Geschäftsstelle seien nur 2600 Karten abgesetzt worden.


 
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