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Schwach: HSG Dudweiler verliert Topspiel

Die HSG Dudweiler hat das Topspiel der Saarlandliga beim HSV Püttlingen deutlich mit 11:17 verloren.

Die HSG Dudweiler hat das Topspiel der Saarlandliga beim HSV Püttlingen deutlich mit 11:17 verloren.

Dudweiler. „Das war die schlechteste Saisonleistung. Ich habe meine Mannschaft nicht wiedererkannt.“ Es fiel schwer, Fritz Erbelding, dem Trainer der HSG Dudweiler, zu widersprechen. Seine Mannschaft hatte gerade in der Handball-Saarlandliga der Frauen das Topspiel mit 11:17 gegen den HSV Püttlingen verloren und eine unterirdische zweite Halbzeit gezeigt.

Dabei hatte es noch durchaus ausgeglichen angefangen. Beide Mannschaften hatten sich schwer getan, ins Spiel zu finden. Die Abwehrreihen standen sicher, allerdings wurde ihnen die Aufgabe vom Angriff des Gegners auch einfach gemacht. Erst 3:2 stand es nach zwölf Minuten, als Püttlingens Trainer Hans-Werner Müller die erste Auszeit nahm. Dem Spielverlauf entsprechend wurde es sehr laut und sehr deutlich bei beiden Ansprachen.

"Das 9:8 zur Pause hat uns noch geschmeichelt"

Doch der Nutzen ließ auf sich warten. „Mit der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein. Wir haben einfach pomadig gespielt und sind nicht in die Gänge gekommen. Das 9:8 zur Pause hat uns noch geschmeichelt“, erklärte Müller.

Auch wenn Dudweiler jetzt etwas mehr vom Spiel hatte, lief im Angriff kaum etwas zusammen. Selbst bei den Siebenmetern blieb die HSG-Mannschaft erfolglos. Am Ende war es kein einziger verwandelter Siebenmeter bei sechs Versuchen von Dudweiler – zwar auch eine Verdienst von Püttlingens starker Torhüterin Myriam Bernardi, aber eben auch das Resultat der schwachen Würfe.

Doch was die HSG Dudweiler in Hälfte zwei erleben sollte, war weitaus schlimmer: Um das neunte Tor zu erzielen, brauchte der Titelanwärter sage und schreibe 18 Minuten, dann hatte Silke Rohe zum 9:13 getroffen. „Wir haben nicht unser Spiel gespielt und waren zu langsam“, versuchte sich Rückraumspielerin Ina Scheidt in Erklärungen dafür.

Der Sieg bedeutet Platz zwei

Dass Püttlingen in den letzten Sekunden vor der Pause und den ersten Minuten danach vier Zeitstrafen kassierte, half Dudweiler auch nicht. „Wenn nichts geht, dann geht nichts“, befand ein ernüchterter Fritz Erbelding.

„Wir haben uns in der Pause motiviert, und das hat geholfen. Vor allem wenn man bedenkt, dass uns vier Stammspielerinnen gefehlt haben“, sagte Marion Müller, mit fünf Toren Püttlingens beste Werferin. Das Spitzenspiel der Saarlandliga ist zumindest überaus deutlich entschieden. Und der Sieg bedeutet Platz zwei – punktgleich mit der FSG ATSV/USC Saarbrücken, die jetzt vorne ist.

Ohne Stammspielerinnen Deutschen und Kreckmann

Der Aufsteiger besiegte im zweiten Topspiel des Spieltages den bisherigen Spitzenreiter FC Schwarzerden mit 27:21 (14:11). Kurz vor der Pause konnte sich die Mannschaft von Marcus Würtz mit drei Toren in Folge auf 14:11 absetzen. In der zweiten Halbzeit baute die FSG ihre Führung immer weiter aus und konnte über 18:13 bis auf 25:16 davon ziehen. Dies war die Vorentscheidung. Der Sieg ist um so wertvoller, da er ohne die Stammspielerinnen Susanne Deutschen und Katja Kreckmann zustande kam. Dafür sprangen Conny Scherf (neun Tore) und vor allem Ina Thielecke (acht) in die Bresche.

Auf einen Blick

Die Frauen des HC Fischbach haben ihr Heimspiel in der Saarlandliga gegen die HSG Ottweiler-Steinbach mit 22:17 gewonnen. Die Männer des HC Fischbach kassierten dagegen eine bittere 29:30-Heimniederlage gegen die VTZ Saarpfalz II. Eine Pleite gegen Pfälzer musste auch die HSG Dudweiler hinnehmen. Sie unterlag dem SV 64 Zweibrücken II mit 26:30.

Der TBS Saarbrücken feierte einen ungefährdeten 31:26-Heimsieg gegen den TV Merchweiler und kletterte in der Tabellen auf den zweiten Rang hinter der noch ungeschlagenen HSG DJK Nordsaar. Die besiegte im Spitzenspiel der Liga den Oberliga-Absteiger TV Homburg mit 27:26. red

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