A1 Trier Richtung Saarbrücken Zwischen AS Illingen und Kreuz Saarbrücken Gefahr durch Gegenstände auf der Fahrbahn (13.12.2017, 23:31)

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Schwäne mit Fett verschmiert: Entsorgte Unbekannter Bratfett in der Mosel?

Einer der ölverschmierten Schwäne in der Pflegestation. Foto: Lorig

Einer der ölverschmierten Schwäne in der Pflegestation. Foto: Lorig

Sechs Schwäne werden derzeit in der Schwanenstation in Besch aufgepäppelt. Tierliebhaber hatten sie mit ölverschmierten Gefieder auf der Mosel entdeckt. „Zwei Tiere waren derart verschmutzt, dass sie an den Folgen starben“, berichtet Pfleger Lothar Lorig. Dem Vernehmen nach soll ein Tier von einem Hund gerissen worden sein.

Die Schwäne wurden in sehr schlechtem Zustand zur Wasservogelpflegestation gebracht. „Es sind vornehmlich Jungtiere“, sagt Lorig. „Die Tiere wollen ihr verschmutzten Federkleid reinigen und verteilen so das Fett über das ganze Gefieder. Dadurch werden Federn undicht.“

Noch eine Gefahr nennt Lorig: „Da die Tiere das Öl im Schnabel haben, bekommen sie starken Durchfall und nehmen in kürzester Zeit stark ab, was sie erheblich schwächt.“ Die Schwäne haben nach bei der Einlieferung in die Tierstation nur knapp drei Kilo gewogen. „Hingegen wiegt ein gesunder Jungschwan bis zu zehn Kilo.“

Lorig und seine Mitstreiter vermuten, dass ein Unbekannter Bratfett illegal bei Remich entsorgt hat, das die Tiere durchschwommen haben. „Wenn wir morgens in die Gehege kommen, schlägt uns Bratengeruch entgegen“, berichtet Lorig.
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