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Schweinegrippe: Kein erhöhtes Risiko auf dem Campus

  Saarbrücken. Sind Studenten und Mitarbeiter von Hochschulen einer erhöhten Ansteckungsgefahr durch die Schweinegrippe ausgesetzt? „Nein“, sagt Barbara Gärtner, Virologin an der Uni-Klinik Homburg. „Das ist wie beim Busfahren oder beim Kinobesuch.“ Deshalb gelten auf einem Campus auch die gleichen Vorsichtsmaßnahmen, zum Beispiel das regelmäßige Waschen der Hände. Dies empfehlen auch die Plakate, die an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) in den Eingangsbereichen der beiden Standorte hängen. Zusätzlich liegen Flyer aus, die über das Thema Auskunft geben.

Die Saar-Uni informiert auf ihrer Internet-Seite über „Hygienemaßnahmen zur Verringerung der Ansteckungsgefahr bei Grippewellen“. Unter anderem wird dazu geraten, die Tastaturen sauber zu halten, benutzte Einmaltaschentücher direkt zu entsorgen und regelmäßig stoßzulüften. „Gerade an den Schnittstellen der Uni, beispielsweise im International Office, in der Mensa und im Studierendensekretariat, ist Vorsicht angesagt. Hier kommen viele Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen“, so Uni-Präsident Volker Linneweber. Spezielle Hygienemaßnahmen, etwa der verstärkte Einsatz von Desinfektionsmitteln, würden aber an der Saar-Uni nicht getroffen.

Wie sich der Erreger der Schweinegrippe in den nächsten Wochen entwickeln wird und ob die Ansteckungsgefahr für Studenten zum Semesterbeginn am 1. Oktober erhöht sein wird, könne die Medizin nicht voraussagen, erklärt Virologin Barbara Gärtner. Deshalb begrüße sie die derzeitigen Aufklärungsmaßnahmen an den Hochschulen. Katharina Rolshausen  
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