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Schweinegrippe: Saarländer wollen keine Impfung mehr

Der Gesundheitsminister kündigte Anfang Januar an, sich selbst impfen zu lassen und, wie seine Pressesprecherin Nele Scharfenberg mitteilte, habe er das mittlerweile auch getan – ohne jegliche Nebenwirkungen. Und Weisweiler selbst meinte: „Niemand kann vorhersagen, ob es eine zweite Grippewelle geben wird und wie sie verlaufen kann. Eine Impfung bietet den einzig umfassenden Schutz.“ Allerdings lassen sich derzeit nur noch vereinzelt Menschen gegen das Virus impfen.

Eine Handvoll Patienten waren es zum Beispiel seit Beginn des Jahres in der Praxis von Dr. Marcus Pennekamp in Saarbrücken. Insgesamt ließen sich dort bisher 700 Menschen gegen das H1N1-Virus schützen. „Sie waren im Alter von einem Jahr und 97 Jahren und es gab keine gravierenden Nebenwirkungen“, sagte Pennekamp. Und auch er rät weiterhin zur Vorsorge, sieht die Infektionsgefahr längst noch nicht gestoppt. „Ich würde es mir gut überlegen, schließlich müssen wir mit einer zweiten Welle rechnen“, erklärte der Mediziner. Er geht davon aus, dass ein erhöhtes Risiko noch bis nach Karneval bestehen könnte.

„Wir können die Gesundheitsvorsorge der Saarländer auch im Falle einer zweiten Grippewelle im vollem Umfang sicherstellen“, erklärte Weisweiler. Zwar hat, nach der Vereinbarung der Bundesländer mit dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline, auch das Saarland seine Bestellmenge des Pandemrix-Serums von 636 000 Impfdosen reduzieren dürfen, aber mit 432 000 Dosen ist für reichlich Impfstoff gesorgt. 318 000 Dosen sind bisher ausgeliefert worden, 114 000 sind beim Pharmakonzern eingelagert.

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