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Schwenker soll ins Guinness-Buch

Ein großes Fest begleitet am kommenden Samstag den Rekordversuch am Riesengrill (Symbolfoto).

Ein großes Fest begleitet am kommenden Samstag den Rekordversuch am Riesengrill (Symbolfoto).

Im vergangenen November wurde er der Bevölkerung zum „Tag der Waldwirtschaft“ zum ersten Mal in Aktion gezeigt – der Riesen-Schwenker im Schürer Wald. Nun war es einige Zeit ruhig um ihn. Er sollte doch ins Guinness-Buch der Rekorde . Was ist daraus geworden? Viele Unterlagen mussten vor dem Rekordversuch in Dublin eingereicht werden. Zuerst einmal musste festgelegt werden, welches Kriterium bei der Deklaration des „größten Schwenkers“ in die Wertung eingeht, denn nur auf der Grundlage eines einzigen Superlatives wird bewertet.

Die Wahl fiel auf die Höhe, die mit 14 Metern beachtlich ist. Eine Dolmetscherin war mit der Übersetzung der Unterlagen vom Deutschen ins Englische beschäftigt und doch kam es zu Missverständnissen. Als Förster Bodo Marschall die Rückmeldung bekam, stand in den Unterlagen der Guinness-Record-Kommission, dass der Monster-Schwenker als „größtes Lagerfeuer“ ins Wettbewerbs-Rennen gehe. Da konnte Saarländer Marschall nur den Kopf schütteln. Sind doch Schwenken und Feuermachen zwei völlig verschiedene Dinge, wenn auch das eine ohne das andere nicht funktioniert.

Es bedurfte einiger Erklärung, bis in Irland klar war, dass es sich um ein „Dreibein“ handelte, mit dessen Hilfe man grillen kann. Nun ist man sich einig und der Rekordversuch um den „Höchsten Douglasien-Stammholz-Schwenker“ wurde auf den Weg gebracht. Am Samstag, 26. September, soll es soweit sein. Und wer das Guinness-Buch der Rekorde oder entsprechende Guinness-Rekord-Versuche verfolgte, weiß, dass alles genauestens dokumentiert werden muss. Dafür haben sich die Saarforst-Mitarbeiter den St. Ingberter Polizeichef, den Löschbezirksführer der St. Ingberter Feuerwehr, die zur Vermessung auch ihren Leiterwagen zur Verfügung stellt, den Ortsvorsteher von St. Ingbert- Mitte und die örtlichen Medien ausgesucht. Vor allem ist die St. Ingberter Bevölkerung aufgerufen, mit Schwenkern und allem, was man auf einen Grillrost legen kann, den Rekordversuch zu einem kulinarischen Erlebnis werden zu lassen.

Wenn es nach Bodo Marschall geht, könnte es das von ihm so benannte „Erste saarländische Freistil-Schwenken“ jedes Jahr einmal geben, wenn die St. Ingberter und deren Gäste mit ihrem Besuch signalisieren, dass das genau ihr Ding ist. Dabei geht es nicht nur ums Essen und Trinken. „Wir wollen zeigen, dass man das Thema Schwenken genauso vielfältig gestalten kann, wie wir als Forstmitarbeiter das Thema Wald angehen“, will Marschall die Botschaft transportieren, dass er und seine Kollegen nicht nur aufs Holzhauen zu reduzieren sind, genauso wenig wie der Schwenker mehr ist als nur das Schweinenackensteak. Die Mitarbeiter von Saarforst und der Stadt St. Ingbert laden alle Bürger ein, ihre persönliche „SchwenkArt“ zu präsentieren. Getränke gibt's am Monsterschwenker zu kaufen, das Grillgut bringt jeder selbst mit.

 

Zum Thema:

Der Guinness-Weltrekordversuch am Monsterschwenker in Verbindung mit dem 1. Saarländischen Freistilschwenken findet am Samstag, 26. September, ab 12 Uhr statt. Anfahrtsbeschreibung: Die L 112 Richtung Elversberg, Abfahrt Schüren, ab dem Parkplatz Gaststätte „Wommer“ der Beschilderung folgen. con
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