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Schwere Unfälle am Wochenende: Zwischenfälle in St. Wendel, auf A 1 und während der Rallye

Nachdem der Wagen ins Schleudern geraten war (linkes Bild), blieb er im Graben neben der Autobahn liegen. Von der Karosse blieb nur noch Schrott übrig (rechts). Fotos (2): Frank Feid/Feuerwehr

Nachdem der Wagen ins Schleudern geraten war (linkes Bild), blieb er im Graben neben der Autobahn liegen. Von der Karosse blieb nur noch Schrott übrig (rechts). Fotos (2): Frank Feid/Feuerwehr

Drei Unfälle haben am Wochenende für Einsätze der Hilfskräfte im St. Wendeler Land und benachbarten Rheinland-Pfalz gesorgt. Dabei wurden Menschen teils schwer verletzt. Hier die Zwischenfälle im Einzelnen:

 

Deutschland-Rallye: Dort sorgte am Samstagvormittag, zweiter Tag der Veranstaltung, ein dramatisches Unglück für Aufsehen. Demnach war der französische Citroën-Pilot Stéphane Lefebvre gegen 11.30 Uhr – etwa zehn Kilometer nach dem Start –mit hoher Geschwindigkeit von der Strecke abgekommen. Zu dieser Zeit war er im ersten Durchgang der Wertungsprüfung Panzerplatte nahe Baumholder unterwegs. Wie ein Sprecher des Veranstalters ADAC informiert, kamen er und sein Beifahrer mit Knochenbrüchen und inneren Verletzungen in die Klinik. Operationen standen bereits am Nachmittag an. Lebensgefahr habe indes nicht bestanden.

 

 

Bierfeld: Schwerer Unfall am frühen Sonntagmorgen auf der Autobahn 1 bei Bierfeld: Dabei sind nach Angaben von Nonnweilers Feuerwehrsprecher Frank Feid zwei Menschen leicht verletzt worden.

 

Die beiden Durchreisenden - der Kölner Fahrer (36) und seine Begleiterin (30) aus Münster – waren gegen 6.45 Uhr mit ihrem silbernen Citroën-Berlingo in Richtung Trier unterwegs gewesen. Der Kleinwagen geriet plötzlich auf den Seitenstreifen. Wenig später kam er ins Schleudern und prallte gegen Bäume. Anschließend überschlug sich das Auto gleich mehrmals und blieb auf der Seite liegen.

 

Fahrer und Beifahrerin befreiten sich selbst aus dem Wrack. Wenig später kümmerten sich Feuerwehrleute als erste um die unter Schock stehenden Opfer. Sie kamen ins Hermeskeiler Krankenhaus. Dafür sorgten Vertreter der Otzenhauser Rettungswache.

 

Die Feuerwehrleute des Nonnweiler Löschbezirks machten sich derweil daran, zu verhindern, dass auslaufende Flüssigkeiten aus dem zerstörten Wagen ins Erdreich sickern. Bis 8.30 Uhr waren sie mit dem Einsatz beschäftigt. Die Unglücksursache ist noch unklar. Die Türkismühler Polizei , die während der Bergungsarbeiten ebenfalls vor Ort war, ermittelt. Es gab keine Behinderungen.

 

 

St. Wendel : Eine Kettenreaktion an Zusammenstößen löste ein Mercedes am Sonntagnachmittag in der Innenstadt aus. Zwei Männer aus dem Landkreis Neunkirchen waren in Richtung Werschweiler unterwegs, wie Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer berichtet. Gegen 14.30 Uhr geschah in einer Linkskurve das Malheur, welches sich zu einem heftigen Serienschaden entwickeln sollte. Der Wagen der beiden Illinger schleuderte über die regennasse Fahrbahn und knallte gegen einen am Wegesrand der Werschweiler Straße in Gegenrichtung geparkten Mercedes GLK. Damit nicht genug. Der Aufprall war so stark, dass der Unfallwagen im weiteren Verlauf noch gegen einen weiteren Mercedes selben Typs sowie einen Peugeot-208 donnerte. Anders als in der Notfallmeldung von der Saarbrücker Leitung geschildert, befreiten sich der 18 Jahre alte Fahrer und der 20-jährige Beifahrer selbstständig aus dem Unfallwagen. Niemand wurde eingeklemmt. Die beiden Männer wurden dennoch ins St. Wendeler Marienkrankenhaus gebracht.

 

Während des 45-minütigen Rettungseinsatzes mit zwei Krankenwagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aus Ottweiler, einem St. Wendeler Notarzt und der Feuerwehr aus der Kernstadt war die Strecke zeitweise gesperrt. Ein Polizeisprecher schätzt den Schaden auf bis zu 50 000 Euro. Zwei Wagen seien komplett hinüber. Diese Meldung über den Verkehrsfunk hat am Samstagnachmittag bei Autofahrern auf der A 62 für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt: Demzufolge sollten Unbekannte von einer Brücke über der Autobahn bei Freisen Steine auf die Fahrbahn werfen. Diese können bei entsprechendem Fahrtempo wie tödliche Geschosse einschlagen. Wie ein Sprecher der Türkismühler Polizei informiert, waren Kollegen sofort nach dem Alarm vor Ort. Sogar ein Hubschrauber des ADAC war von der zu jenem Zeitpunkt in der Nähe laufenden Deutschland-Rallye abgezogen worden, um nach den vermeintlichen Steinewerfern aus der Luft zu fahnden. Aber die Suche verlief erfolglos. Zu Schaden kam niemand.
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