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Schwere Unwetter wüten im Saarland und anderen Teilen Deutschlands

Ein Gewitter mit Starkregen prägt auch am Sonntag (05.06.2016) das Wetter im Saarland. Nach nur einer Woche Verschnaufpause,trifft es wieder die Sulzbachtalstrasse in Sulzbach/Saar. Im Bild: Eine Luftaufnahme der Überschwemmungen im Bereich des Salzbrunnenhauses.

Ein Gewitter mit Starkregen prägt auch am Sonntag (05.06.2016) das Wetter im Saarland. Nach nur einer Woche Verschnaufpause,trifft es wieder die Sulzbachtalstrasse in Sulzbach/Saar. Im Bild: Eine Luftaufnahme der Überschwemmungen im Bereich des Salzbrunnenhauses.

Heftige Regenfälle haben am Wochenende zu Überflutungen im Landkreis St. Wendel geführt. Bei Starkregen wurde auf der Autobahn 1 bei Nonnweiler gestern Nachmittag ein 72-Jähriger von einem Wagen erfasst und getötet. Er habe seinen Wagen auf dem Seitenstreifen abgestellt und sei ausgestiegen, teilte die Polizei mit.

 

Am Samstagabend machten Sturzbäche die Straßen in den Gemeinden Tholey und Marpingen unpassierbar und ließen Keller volllaufen, wie Feuerwehrsprecher Dirk Schäfer berichtete. Auf der L 133 zwischen Marpingen-Berschweiler und Dirmingen (Landkreis Neunkirchen) kam es zu Verkehrsbehinderungen. Berschweiler traf es besonders hart: Hier drang Wasser sogar in Wohnungen ein. Rund 120 Helfer waren im Einsatz, die unter anderem auf dem Tholeyer Bauhofgelände Sandsäcke füllten, da laut Meteorologen mit weiteren Unwettern zu rechnen sei. Bereits am Freitagnachmittag hatte ein Gewitter mit Starkregen für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Namborn gesorgt. Von Überschwemmungen betroffen waren erneut Sulzbach und Friedrichsthal.

 

Auch in anderen Teilen Deutschlands herrschten Unwetter. In der oberbayerischen Gemeinde Polling gab es gestern Überschwemmungen, Straßen seien überflutet, Keller vollgelaufen, hieß es von den Behörden. Rund 50 Haushalte mit 500 Personen seien betroffen. Die Schadenshöhe war zunächst unklar. Rund 700 Helfer waren im Einsatz. Mit Sandsäcken wurde ein Bach-Damm stabilisiert.

 

Im niederbayerischen Krisengebiet um Simbach am Inn blieb es gestern vergleichsweise ruhig. Die Aufräumarbeiten gingen weiter. In Niederbayern, wo die Flutwelle sieben Tote gefordert und mehr als eine Milliarde Euro Schaden verursacht hat, sollen ab heute etwa 100 Bundeswehr-Soldaten mithelfen. Auf einem Sportplatz in Baden-Württemberg wurde ein zwölfjähriger Junge vom Blitz getroffen und lebensgefährlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, spielte der Junge auf dem Fußballplatz nahe Aichwald, als ein Gewitter aufzog.
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