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Science-Park 3: Hartmann will Standort in Campusnähe

Saarbrücken. Mit der „Loctimize GmbH" hat gestern im Starterzentrum an der Universität des Saarlandes das 200. Unternehmen offiziell seine Arbeit aufgenommen. Es will sich mit dem Verkauf von Hardware und Software an Dolmetscher-Institute am Markt etablieren.

Seit 1995 ist das Starterzentrum Uni-Absolventen dabei behilflich, ihrer Geschäftsidee mit professioneller Beratung und geeigneten Räumlichkeiten zu ersten Erfolgen zu verhelfen. Wolfgang Lorenz und Beate Wehrle, die die Unternehmen im Starterzentrum im Namen der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Saar-Uni seit Jahren betreuen, setzen auf einen weiteren Gründerboom. „Wir haben von Anfang an keinen Zweifel daran gehabt, dass die Idee funktioniert", so Lorenz. Gerade die Nähe zur Uni und ihrer Infastruktur bringe den Unternehmens-Gründern Vorteile. Zu Lehrstühlen ebenso wie zu etablierten Forschungseinrichtungen und geeigneten Nachwuchskräften. „Ein Starterzentrum an der Uni direkt auf dem Campus gibt es in dieser Form deutschlandweit nur in Saarbrücken", so Lorenz. Aus den bisherigen Unternehmen am Starterzentrum sind inzwischen 1337 Arbeitsplätze hervorgegangen, größtenteils fest angestellte Mitarbeiter. Nur 45 Unternehmen (22,5 Prozent) mussten seit 1995 wieder aufgeben. Die Bedeutung dieser Einrichtung werde sowohl für die Uni als auch die Fort-Entwicklung des Wirtschafts- und Wissenschafts-Standortes Saarland weiter wachsen, betonte Manfred Lücke als Uni-Vizepräsident für Forschung und Technologie-Transfer.

Zu diesem Gesamtkonzept aus Uni-Nähe und erfolgreicher Arbeit als Neu-Unternehmer gehöre auch die schnelle Realisierung des Science-Parks 3, in den bereits mehr als zehn Unternehmen aus dem Starterzentrum umziehen wollen. Dabei sind diese auch bereit, sich finanziell am Bau des Science-Parks zu beteiligen. Sowohl Lücke als auch Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) betonten, der Science Park müssse unbedingt in direkter Nähe zur Universität realisiert werden. Mücke: „Alles andere wäre eine Katastrophe." Hartmann stellte eine Entscheidung im ersten Halbjahr 2010 in Aussicht. „Meine persönliche Ansicht ist klar: Der Science-Park 3 muss in Campusnähe oder auf dem Campus selbst gebaut werden." Die Standortfrage und auch die Finanzierung würden gerade innerhalb der Jamaika-Koalition geklärt. Denkbar seien auch Finanzierungen in Form von Private Public Partnership (PPP). Bei der Veranstaltung zur Feier des 200. Gründers waren auch Unternehmen zugegen, die ihre erfolgreiche Startphase im Starterzentrum bereits hinter sich haben. So etwa das IT-Unternehmen IMC. Vorstand Volker Zimmermann betonte, man habe am Starterzentrum eine ideale Infrastruktur vorgefunden. Heute betreut die IMC mit „Lerntechnologie für das Internet" und 164 Mitarbeitern 800 Kunden in über 26 Ländern. Und das, „obwohl Mitbewerber aus den USA drei bis viermal so groß sind wie wir", so Zimmermann.

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