L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Priorität: Dringend

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Sebastian Greiber ist der neue Bürgermeister von Wadgassen

Sebastian Greiber ist neuer Bürgermeister von Wadgassen.

Sebastian Greiber ist neuer Bürgermeister von Wadgassen.

  18.10 Uhr gestern Abend, das erste Ergebnis aus einem Wadgasser Wahllokal: 62 Prozent Sebastian Greiber, 38 Prozent Egbert Ulrich. „Vorbei“, hörte man Ulrich murmeln.

Richtig, denn das entsprach ziemlich genau dem Endergebnis um 18.24 Uhr. Der Einzelbewerber Greiber hatte mit 62,2 Prozent in der Stichwahl CDU-Kandidaten Egbert Ulrich haushoch geschlagen. „Sehr erleichtert, schön, wahnsinnig, danke schön“ hörte man derweil den 33-jährige Greiber. „Das muss jetzt erstmal für mich real werden.“ Und: „Ich werde mein Bestes geben.“

Ulrich sichtlich enttäuscht: „Es gibt einen Mainstream, wonach freie Bewerber einen Vorzug bekommen von den Bürgern vor den Kandidaten der Parteien.“ Und: „Wir haben es nicht geschafft, uns über meine Person gegenüber einem angeblich freien Kandidaten zu positionieren.“ An seiner Partei, der CDU, habe es nicht gelegen: „Ich hatte die volle Unterstützung, die volle Rückendeckung der Partei, wir haben diesen Wahlkampf mit vielen hundert Leuten geführt.“ Greiber holte seine besten Ergebnisse in Differten, Wadgassen und Friedrichweiler, wo er schon im ersten Wahlgang am besten abgeschnitten hatte.

In Friedrichweiler steigerte er sich von 38,69 auf 68,27 Prozent. In Werbeln, wo Ulrich im ersten Wahlgang sein bestes und Greiber sein schlechtestes Ergebnis hatte, überholte Greiber den CDU-Kandidaten.

Ulrich hatte seine besten Ergebnisse gestern außer in Werbeln in den großen Ortsteilen Hostenbach und Schaffhausen. Dort hatte im ersten Wahlgang der SPD-Kandidat Werner Naudorf seine besten Ergebnisse eingefahren.

Die Hoffnung von Ulrich war aber nicht aufgegangen, wie er gestern einräumte: dass es sein sozialpolitisches Profil auch SPDnahen Wählern möglich machen sollte, in der Stichwahl ihn zu wählen. Offenbar gingen viele Schaffhauser und Hostenbacher wie schon beim ersten Wahlgang gar nicht erst zur Urne.

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