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Senior (74) wird Opfer von Trickbetrügern

St. Ingbert. Telefonisch hatte dem Mann die Sekretärin eines angeblichen Rechtsanwalts Dr. May mitgeteilt, er habe ein Auto im Wert von 54 000 Euro gewonnen, obwohl er an keinem Gewinnspiel teilgenommen hatte. Der Preis stamme aus einem Gewinnspiel europaweiter Verlagshäuser.

Er müsse lediglich 680 Euro auf ein Konto in der Türkei überweisen, damit der PKW von dort aus nach Deutschland überführt werden könne, was der ältere Mann auch tat, in der Überzeugung, das Auto nun zu erhalten. 980 Euro Zollgebühren Wenige Tage später meldete sich dann erneut eine Frau am Telefon, nun als angebliche Angestellte beim Zollamt Stuttgart, und informierte den St. Ingberter, sein ersehntes Auto sei in Deutschland eingetroffen. Kurz darauf erhielt der 74-Jährige einen weiteren Anruf eines Mannes, der sich ihm als Rechtsanwalt Dr. May vorstellte. Dieser erklärte ihm, dass das Gewinnauto noch am gleichen Tag bei ihm vor der Tür stehen würde. Er müsse nur noch 980 Euro Zollgebühren auf ein Konto in der Türkei überweisen.

In freudiger Erwartung des schönen und teuren Autos ging der Geschädigte dann auch zur Bank und wollte auch diese Überweisung durchführen, wurde aber durch inzwischen misstrauische Bankmitarbeiter gestoppt, die ihn darauf aufmerksam machten, dass er vermutlich dabei sei, Betrügern auf den Leim zu gehen. Die Polizei rät zur Vorsicht bei Gewinnmitteilungen, da hier erfahrungsgemäß fast immer Betrüger am Werk sind. Vor allem sollten keine Zahlungen geleistet werden, so Kriminalhauptkommissar Jörg Steinbach von der Polizeiinspektion St. Ingbert. red

Weitere Informationen unter www.polizei-beratung.de
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