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Serval-Nachwuchs im Saarbrücker Zoo

Saarbrücken. Drei kleine, freche Servalbabys sind das neue Glanzlicht des Saarbrücker Zoos. Zwei Männchen und ein Weibchen wurden Anfang September geboren. Die kleinen Raubkatzen leben mit ihrer Mutter Makena im Serval-Gehege, während Vater Malu in Quarantäne sitzt. Er muss den Rackern fern bleiben, weil er in seiner Eifersucht die Kleinen verletzen könnte. Erst wenn die Jungtiere älter sind, darf der Vater zu ihnen.

Das Familienglück dürfte ohnehin nicht von Dauer sein, denn die Saarbrücker werden die Mini-Servale wahrscheinlich an einen anderen Zoo übergeben. Immerhin haben sie ja schon ein Servalpaar. 
 
Abwechslungsreicher Speiseplan

Die wilde afrikanische Verwandtschaft mag’s herzhaft. Darauf stimmt das Zoopersonal den ausgeklügelten Speiseplan seiner Schützlinge ab. Im Wechsel gibt es für die Tiere Pansen, Rinderherz, Fisch und Pferdefleisch. Während zum Beispiel dienstags Pansen auf dem Speiseplan steht, bekommen sie mittwochs Pferdeinnereien. Oder das Personal kredenzt ihnen zur Wochenmitte eine Mixtur, bestehend aus Kaninchen, Ratten oder Meerschweinchen. Und freitags gibt’s Fisch.

Zoo-Besucher müssen noch etwas warten
Noch sind die Frechdachse von den Besuchern abgeschirmt in ihrem Brutgehege, und nur die Pfleger dürfen zu ihnen. „Wenn sie etwas älter sind, können die Zoobesucher sie durch eine Scheibe beobachten. Aber momentan sind sie dafür noch zu scheu“, erklärt Tierpfleger Andreas Braun. Im Gegensatz etwa zu den Jaguaren lassen sich man Servale kaum an ihrer Musterung unterscheiden.

„Es ist möglich, dass sich das Muster mit dem Alter der Tiere etwas ändert und, dass man sie dann unterscheiden kann. Aber momentan sind sie nicht zu unterscheiden. Die drei sind sogar recht gleich groß“, erzählt der 41-jährige Pfleger. Namen haben die Kleinen noch nicht, darüber wird erst später entschieden.



 
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