L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Shopping-Sonntag und Kirmes: Erstes Homburger Stadtfest voller Erfolg

Homburg. Drei Tage Stadfest liegen hinter den Homburgern, zwei weitere Tage Kirmes noch vor ihnen. Und zumindest für die ersten drei Festtage brachte es gestern ein sichtlich begeisterter Besucher so auf den Punkt: „Das Stadtfest ist suuuuuuuper.“ So ein Urteil mochte nicht überraschen, angesichts der propenvollen Homburger Innenstadt, in der sich zwischen Rondell, Christian-Weber-Platz und historischem Markplatz einige tausend Gäste tummelten, gerade gestern auch motiviert durch schönes Wetter und den verkaufsoffenen Sonntag.

So dürfte man gefühlt bei den Verantwortlichen von der ausrichtenden Werbegemeinschaft Homburg und der Stadtverwaltung von einem Erfolg der Operation „Stadtfest“ sprechen. Mit dem Entschluss, das frühere Oktoberfest zu streichen, eben stattdessen ein Stadtfest im wetterfesteren September zu veranstalten und in diesem Zeitraum gleich auch noch die Kirmes in der Innenstadt auszurichten, wurde von den Gästen angenommen. Das Ganze garniert mit einem verkaufsoffenen Sonntag machte die Kreisstadt gestern zu einem Anziehungspunkt in der Region - wie gesagt: gefühlt. Denn absolute Zahlen lagen gestern noch nicht vor, und so fiel das erste Fazit eines Verantwortlichen entsprechend differenziert aus. „Eine gute Rückmeldung haben wir von den Gewerbetreibenden hinsichtlich der Sperrung von Teilen der Saarbrücker Straße und er Karlsbergstraße für den verkaufsoffenen Sonntag erhalten. Das war natürlich ein gewisses Risiko, nachdem schon die Talstraße und Teile der Kaiserstraße für Kirmes und Stadtfest gesperrt werden mussten“, wertete Rüdiger Schneidewind, hauptamtlicher Beigeordneter Homburgs, das Engagement der Stadt zum Wohle der Gewerbetreibenden.

Etwas weniger eindeutig das Feedback, das Schneidewind von den Standbetreibern des Stadtfestes erhalten hatte. „Hier waren wohl einige mit dem Zuspruch nicht so zufrieden.“

Eindeutiger Gewinner des neuen Konzeptes dürfte aber wohl die Kirmes gewesen sein, die mit dem Umzug in die Stadtmitte aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt wurde und sich inmitten des Stadtfestes zu einer bunten und lebensfrohen Attraktion entwickelte. Drumherum gab's jede Menge Programm, von Samba Total über Live-Musik und Vorführungen auf der Bühne am historischen Marktplatz und am Rondell bis hin zur elften Homburger Automeile, die, zusammen mit dem Open-Air am Freiheitsbrunnen, auch für eine deutliche Belebung der Innenstadt bis hin zum Bahnhof brachte. Homburg. Sie hatten sich für den verkaufsoffenen Sonntag etwas einfallen lassen, die Homburger Gewerbetreibenden. Und das war in einigen Bereichen der Homburger City auf den ersten Blick unübersehbar: Entlang von Teilen der Saarbrücker Straße und in der Karlsbergstraße hatten sie für ihre Kunden buchstäblich den roten Teppich ausgerollt. Der wurde über den Nachmittag hinweg zum Wegweiser durch das Engagement der Interessengemeinschaft Karlsbergstraße, der First Avenue aus der Saarbrücker Straße und der Kaufleute aus der Marktstraße - und zur Bühne für einige Attraktionen, so für eine Dessous-Modenschau oder die Präsentation feiner Damenmoden. Gegen Nachmittag zog Thorsten Dick vom Möbelatelier Dick in der Karlsbergstraße eine Zwischenbilanz mit positiven Vorzeichen: „Heute geht es für uns darum, uns mit unserem Angebot zu präsentieren. Und das klappt sehr gut. Ich bin sehr zufrieden!“

Anders sahen das einige Geschäftsleute, die vom gestrigen Sonntag nach eigener Einschätzung kaum profitierten. Herbst- und Winterwaren waren bei deutlich über 20 Grad kein Verkaufsschlager. Hier hätte man, so eine erste Reaktion gegenüber unserer Zeitung, im Oktober bessere Gewinne erzielt, der „Mantelsonntag“ zum kühlen Oktoberfest hätte sich da weitaus besser ausgezahlt. thw

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