L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

L125

Priorität: Dringend

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Sie sind die Macher des Filmfestivals

Die Telefone stehen nicht mehr still, über die Flure des Filmbüros flitzen die Mitarbeiter wie Leichtathleten. Arbeitsanweisungen tauscht man in Halbsätzen zwischen Tür und Angel aus. Im Festivalbüro in der Mainzer Straße ist zu spüren, dass der Auftakt der Filmwoche unmittelbar bevorsteht. Die Festivalchefs Philipp Bräuer (34) und Gabriella Bandel (50) müssen bei all dem Trubel den Überblick behalten. Nächste Woche pendeln beide ständig zwischen den Kinos, dem Eurobahnhof, dem Pressecafé und der Garage . Bräuer: „Als Gastgeber möchten wir natürlich so präsent wie möglich sein. Daher begrüßen wir möglichst alle Gäste persönlich, die Filmemacher, Presse- und Branchenvertreter, mit denen wir seit langem in Kontakt stehen.“ Das geschieht zwischen den Filmen. Gerade die Premieren moderiert die Festivalleitung höchstselbst an. Und auch um das Wohlbefinden der Jury kümmert sie sich. Bandel: „Außer dem Festival existiert in dieser Woche nichts. Man entwickelt einen Tunnelblick.“ Auf mehr als vier bis fünf Stunden Schlaf kommen die wenigsten Mitarbeiter des Festivals und trotz der knapp 150 Filme schaffen es nicht alle von ihnen auf den Kinosessel.

 

Unter der Woche muss es ganz schnell gehen. Bräuer: „Für Organisations-Sitzungen ist unser Team zu groß. Damit alle Rädchen ineinander greifen, tauschen wir Neuigkeiten täglich im Pressecafé und am Infocounter aus. Abends in der Garage wird bei Lolas Bistro nochmal der Tagesablauf diskutiert.“ Die Hoffnung dabei ist immer, dass Pannen ausbleiben. Bräuer: „Stressig würde es, wenn sich Unvorhergesehenes aneinanderreiht. Das reicht von einer Kopienlieferung, die nicht reibungslos verläuft, bis hin zum spontanen Terminieren von Ersatzvorstellungen.“ Die Anspannung fällt von den Festival-Chefs erst sehr spät ab: mit Beginn der samstäglichen Filmparty (Brandel) beziehungsweise nach der letzten Sonntagsvorstellung (Bräuer). Für die Mühe allerdings entschädigen die tolle Atmosphäre und ausverkaufte Filmsäle. Eric Kolling 
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