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So fischen Betrüger über Online-Netzwerke nach vertraulichen Daten

Berlin. Über Spam-Nachrichten verbreiten Online-Kriminelle nicht nur Schadprogramme, sondern versuchen häufig, an sensible Daten der Anwender, wie zum Beispiel Zugangsdaten zum Online-Banking heranzukommen. Solche Betrugsmaschen werden als Phishing-Attacken bezeichnet. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern „password“ und „fishing“ zusammen und bedeutet so viel wie „nach Passwörtern fischen“. Dabei haben es Kriminelle immer häufiger auf Nutzer beliebter Netzwerke wie Facebook oder Twitter abgesehen. 27 Prozent aller Phishing-Mails tarnen sich laut dem IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky inzwischen als Nachrichten, die angeblich von Facebook und Co stammen. Darin fordern Betrüger den Anwender etwa dazu auf, seinen Nutzernamen und Passwort einzugeben.

Einige Spam-Nachrichten werden auch direkt über den integrierten Nachrichten-Dienst des Netzwerks versendet, manche von ihnen enthalten Schadprogramme. Das bemerkt der Nutzer oft jedoch nicht: „Das Bewusstsein für Schadsoftware innerhalb sozialer Netzwerke ist noch nicht ganz so präsent wie bei E-Mail-Konten. Die Bereitschaft der Mitglieder, dort unbekannte Anhänge und Links zu öffnen, ist verhältnismäßig groß“, erklärt Marco Preuß von Kaspersky.
Der Großteil der Phishing-Angriffe läuft laut Kaspersky weiterhin über E-Mail ab. Darin geben sich Kriminelle etwa als Bank aus und fordern den Anwender zum Beispiel dazu auf, seine Daten fürs Online-Banking zu aktualisieren. Die Zugangsdaten werden dann meist zur Plünderung der Opfer-Konten benutzt.

Preuß rät Nutzern daher, die Anti-Viren-Software und das Betriebssystem immer mit den neuesten Updates zu versorgen. So werden gefährliche Spam-Mails in der Regel identifiziert, bevor weiterer Schaden entstehen kann. ito
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