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So war das Saar-Spektakel 2011 in Saarbrücken

Saarbrücken. Um kurz vor 23 Uhr ging am Samstagabend beim „Saar-Spektakel“ nichts mehr auf dem Tbilisser Platz. Die Polizei sperrte den Zugang ab, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) baute sich an der „Radio-Salü“-Bühne mit zahlreichen Helfern auf. Im Publikum herrschte dagegen „Kreischalarm“: Grund für diesen Ausnahmezustand war der RTL-„Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner Pietro Lombardi, der bei einigen seiner früheren Auftritte Panik unter seinen Fans auslöste. Mit Sprüchen wie: „Am Montag geht die Schule wieder los“, versuchten die Moderatoren Klaus Dittrich und Wettermüller die jungen Besucher zu beruhigen.




Um 22.57 Uhr betrat Pietro schließlich die Bühne, sang unter (Blitzlicht-)Gewitter seinen Nummer-Eins-Hit „Call my Name“ und zahlreiche Hits anderer Sänger. Nach einer guten halben Stunde war – 15 Minuten früher als geplant – auch schon alles vorbei. Seiner Freundin Sarah Engels, mit der er ein Duett sang, hauchte er ins Mikro: „Ich liebe Dich“, diese antwortete: „Ich lieb’ dich auch“ und mit den Worten „Wir lieben euch“ an ihre Fans verschwanden die beiden Liebenden innerhalb von Sekunden im Auto Richtung Hotel. Zurück blieben jede Menge schmachtende, aber offerbar glückliche Mädchen auf dem Tblisser Platz.
„Pietro hat uns überhaupt keine Probleme gemacht“, resümierte Rotkreuz-Sprecher Frank Bredel. Die Polizei habe sich zwar mit Leuten auseinandersetzen müssen, die kein Verständnis für die Sperrung des Platzes gezeigt hätten, aber letztlich sei der Einsatz gut verlaufen, so der stellvertretende Einsatzleiter Stefan Pönicke. Vor der Hauptbühne gab es am Samstag drei wetterfeste Fanlager: Während Jasmin aus Völklingen geduldig stundenlang auf Pietro wartete, wollte Rebecca aus Saarbrücken Jay Khan live erleben. Nach seiner Zeit in der Teenie-Band US5 und seiner Dschungel-Camp-Affäre mit Indira trat er jetzt im doppelten Sinne solo auf.

Bereits seit sechs Uhr morgens harrten Nadine und Jenny aus Stuttgart aus, um den Auftritt von Blue aus nächster Nähe mitzuerleben: „Sie sehen total gut aus und machen tolle Musik“, steht für sie fest. Die wieder vereinte britische Boyband präsentierte ein 45-minütiges Feuerwerk ihrer Hits wie „Sorry seems to be the hardest word“, den sie auch ohne Duett-Partner Elton John stimmgewaltig vortrug. Unter den Regenschirmen wurde dabei fleißig gekuschelt. Denn im Gegensatz zu ihrem Bandnamen Blue hingen an diesem Tag düstere Wolken am Saarbrücker Himmel. „Daran sind wir gewöhnt. In England regnet es fast immer bei unseren Auftritten“, nahmen die Jungs das Wetter im SZ-Gespräch mit britischem Humor.

Die Tanzschule Bootz-Ohlmann versuchte vorab den Regen wegzutanzen, Michael Bormanns Bon Jovi Coverband wollte ihn wegrocken, doch erst als Dante Thomas seine „Miss California“ besang, ließen die Schauer etwas nach. Die durchwachsenen Temperaturen waren wohl auch ein Grund dafür, dass in diesem Jahr deutlich weniger als die erwarteten 300.000 Gäste zu dem größten saarländischen Volksfest gekommen sind.

Beim Start am Freitagabend hielt das Wetter dagegen: Bei der Show der Magic Artists regnete es auf dem gut gefüllten Platz nur die Funken der Feuerwerkskörper. Zuvor heizten die Cover-Band Snoop’s Search mit Hits von Lady Gaga bis „Radio Gaga“ und die Berliner Rockmusiker Kensington Road die Stimmung an.

Auch die Einsatzkräfte zeigten sich zufrieden, als am Sonntagabend mit Laith Al-Deen der letzte der Pop-Künstler auf der Bühne stand. Für ein Fest dieser Größenordnung sei es sehr ruhig gewesen, befanden Rotes Kreuz und Polizei einhellig.


Die Gewinner des Drachenbootsrennens beim Saar-Spektakel 2011 auf einen Blick:

–.im Finale Beg.-Cup: Festo Customer Service Center (00:58,97) vor ZKE Ihr Entsorger (00:58,99) und FEAG Drachen (00:59,47).
–.im Finale Fun-Fun: Black Power (00:56,31) vor Sparkaluga (00:57,30) und RG SZ/Berkenbusch (00:57,99).
–.im Finale Fun-Sport: Trewa-xtreme (00:52,62) vor KWS Drag Team paddelt f. Born (00:52,82) und Rapid Dragons (00:53,27)
–.im B-Finale Fun-Fun: Schlauer Stromer (00:57,41) vor Siemens Galeere (00:57,81) und Dudo Vorn (00:58,51).
–.im B-Finale Fun-Sport: Postdrachen (00:54,73) vor WPW Dragons (00:55,57) und Caribic Drachen (00:55,79). mv
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