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So wars auf dem orientalischen Markt in Burbach

Zum dritten mal findet am Samstag (26.05.2012) ein Orientalischer Markt in Saarbrücken Burbach statt.

Zum dritten mal findet am Samstag (26.05.2012) ein Orientalischer Markt in Saarbrücken Burbach statt.

Burbach. Morgenländisches Flair hat am Samstag viele Gäste auf den Burbacher Markt gelockt. An den Marktständen gab es einiges zu entdecken. Angefangen bei südländischem Obst, über schicke Klamotten bis hin zu kunstvoll gefertigten Lampen. Manch einer ließ sich auch ein Henna-Tattoo auf die Haut malen. Da zeigte Ronaldo Mendoca auf der Bühne seinen spektakulären Feuertanz und Fatima Serin vermittelte die knisternde Erotik eines orientalischen Bauchtanzes. Obendrein zeigten Kindertanzgruppen der Ditib-Gemeinde, des türkischen Elternbundes Sulzbach, der evangelischen Kindertagesstätte Lutherhaus und der therapeutischen Schülergruppe der Arbeiterwohlfahrt Tänze aus den jeweiligen Kulturkreisen.

Vor allem dürften es die Gaumenfreuden gewesen sein, welche die meisten Besucher auf den Themenmarkt rund um den mit bunten Tüchern auf orientalisch getrimmten Marktdach gelockt haben. „Ich esse für mein Leben gerne Cous-Cous, aber ein gutes bekommt man ja kaum noch“, meinte zum Beispiel Johanna Biermeier, während sie sich gerade einen Teller mit der ersehnten Leckerei schmecken ließ. „Also, was die sich da hinten im Zelt der kurdischen Gemeinde für Arbeit machen, das ist ja unglaublich“, fand Marktbesucher Ludwig Müller. Da walzten fleißige Damen in Umhängen mit fingerdicken Holzstäben dünne Pfannkuchen, in die dann allerhand Gemüse und Fleisch eingewickelt wurde. Herzhaftes Döner Kebab, pikante Köfte und gegrillte Fleischspieße waren hier ebenso gefragt wie süßes und liebevoll verziertes Naschwerk.

„Schaut Euch doch das einmal an“, forderte Carmen Dohm ihre Bekannten auf, während sie eine Schachtel mit kleinen Kuchen öffnete. Jeder für sich ein kleines Kunstwerk, wie die staunenden Beobacher meinten und bestimmt viel zu schade, um sie einfach aufzuessen. Bei sonnigem Wetter war über den ganzen Markttag etwas los zwischen Hochstraße und Bürgerhaus. Michael Momber, der Koordinator des Bündnisses für Innovation und Dienstleistung (BID), freute sich, dass im Herzen Burbachs richtig was los ist: „Da hat es sich doch wieder rentiert, so früh aufzustehen.“ Sogar die Springburg direkt am Bürgerhaus passte zum Thema Orient, sie sah aus wie ein morgenländischer Palast, und ruhig Sitzen war eigentlich nur für ein paar Minuten beim Kinderschminken gefragt.

„Jetzt ist mir aber mal nach einem deutschen Bier“, meinte Christoph Stein. Er wurde am Stand der Karnevalsgesellschaft „Mir sin do“ von Chris Kerber bedient. Auch andere deutsche Spezialitäten waren gefragt, vor allem cremiges Kirmeseis, das Sylke Schraudt verkaufte. Sie stammt aus der alten Burbacher Schaustellerfamilie Hary/Roos. Mit dem Auftritt der Pariser Band „Arzeki Amizane“ näherte sich der Markttag schließlich seinem Höhepunkt.

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