A8 Saarlouis Richtung Luxemburg AS Perl Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle, gefährliche Situation in der Ausfahrt (19.08.2017, 20:59)

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So wars beim Lichterspektakel im Saarbrücker DFG

Feuershow im DFG.

Feuershow im DFG.

  So verzaubert wie in der Samstagnacht hat man den Deutsch-Französischen Garten (DFG) wohl noch nie zuvor gesehen. Als hätte ein Magier sie aus der Luft abgesetzt, leuchteten riesige Bälle, geformt aus Dutzenden kleiner Flammen, über dem Weiher und verdoppelten sich im Wasser. Rund um das mit unzähligen lodernden Tontöpfchen markierte Ufer schlenderten die Menschen mit Kind und Kegel und schienen sich nicht sattsehen zu können an all den Lichtern. Rund 3000 kleine und große Feuerinstallationen hatte die Compagnie Carabosse im ganzen Park verteilt. Eine Woche lang dauerte der Aufbau mit bis zu 40 Helfern. Auf Schritt und Tritt bot die weltbekannte französische Truppe den Besuchern am Samstag neue Überraschungen – und landete einen vollen Erfolg. 15 000 Menschen zog dieser nächtliche Parkzauber nach Schätzungen von Feuerwehr und Polizei von Einbruch der Dunkelheit bis nach ein Uhr an.

Die Gemeinschaftsveranstaltung von Land, Landeshauptstadt, dem Festival Cabanes des Département Moselle und dem Festival Perspectives war somit nicht nur ein Höhepunkt des deutsch-französischen Festivals, sondern ein Großereignis von landesweiter Ausstrahlung. Aus dem ganzen Saarland war das Publikum gekommen, darüber hinaus Besucher aus dem übrigen Bundesgebiet und aus angrenzenden Staaten.

„So viele Leute habe ich im DFG seit meiner Kindheit in den 60er Jahren nicht mehr gesehen“, staunte ein Saarbrücker. Noch erstaunlicher war für viele, dass trotz des Andrangs gar kein lauter Trubel herrschte. Geradezu andächtig spazierte man über Wege und Wiesen und betrachtete die poetischen Lichtkunstwerke: Meterhohe fragile Tulpen etwa, die sich langsam öffneten und wieder schlossen und dabei Wasserfontänen ausspuckten. Dazwischen stieß man etwa auf mit Feuergirlanden berankte Bäume, Weihnachtskugeln und Birnen voll glühender Kohlen, an denen sich Besucher wärmten. Ganze Menschentrauben scharten sich um die kleinen Pavillons, in denen Musiker und Sänger an Cello, Gitarre, Klarinette mal verträumte, mal geheimnisvolle Klänge improvisierten. In Seilbahn und Kleineisenbahn herrschte durchgehend Hochbetrieb, denn viele wollten das Gesamtkunstwerk von oben sehen.

Trotz der Massen gab es nach Angaben des Sicherheitsstabs weder im Park noch auf den Straßen besondere Vorkommnisse. Bestraft wurden allerdings ausgerechnet diejenigen Besucher, die umweltfreundlich mit dem Bus anreisten. Da die städtischen Verkehrsbetriebe keine Sonderbusse eingerichtet hatten, habe man sich, so beschwerten sich Leser, in den Linienbussen „wie Ölsardinen“ quetschen müssen. Da es eine Nachtveranstaltung war, sei man davon ausgegangen, dass die meisten mit dem Auto kämen, und habe nur für ausreichend Parkplätze vorgesorgt, teilte eine Bedienstete vom Organisationsstab mit.
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