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So wird der Valentinstag in anderen Ländern gefeiert



St. Ingbert. Liebe ist ein universelles Gefühl, doch wie es zelebriert wird, ist von Land zu Land unterschiedlich. Das machten jetzt die Teilnehmerinnen des Kurses „Berufsbezogene Deutschförderung“ der St. Ingberter Volkshochschule deutlich, die sich mit dem bevorstehenden morgigen Valentinstag beschäftigten. Im Austausch über die Valentins-Bräuche in ihren jeweiligen Heimatländern waren sich die Migrantinnen schnell einig: Überall machen am Fest der Liebe Blumenläden, Konditoreien und Restaurants ein gutes Geschäft. „Nicht zu vergessen die Unterwäsche- Geschäfte“, ergänzten Dorota Urgatz und Beata Szczygielska aus Polen. Dort zählen Dessous zu den beliebtesten Geschenken.

Während in vielen Ländern ähnliche Traditionen wie in Deutschland gepflegt werden, nimmt der Brauch auf den Philippinen eine deutlich größere Dimension an. Wer dort nicht rechtzeitig einen Platz im Restaurant reserviert oder ein Konzertticket gekauft hat, hat am Valentinstag selbst keine Chance mehr, denn alles ist hoffnungslos ausgebucht. Groß, größer, am größten heißt das Stichwort. Unter Frauen herrsche Konkurrenz, wer den größten Blumenstrauß bekommt. „Diejenigen, die Angst haben, keinen zu bekommen, lassen sich selbst einen liefern“, berichtet Elsie Klicpera. „2010 wurde an diesem Tag sogar eine Massenhochzeit organisiert, bei der sich 1500 Paare trauten, die sich sonst keine Feier hätten leisten können“, so Klicpera weiter. Beim Wort Hochzeit klingelt es auch bei Rosangela Pires-Schneider aus Brasilien. Dort wird der Valentinstag am 12. Juni gefeiert – für sie ein ganz besonderer Tag, denn es ist auch ihr eigener Hochzeitstag.

Egal, ob sie seit 22 Jahren oder seit fünf Monaten in Deutschland leben, beim Kurs der VHS sind alle Teilnehmerinnen mit Eifer dabei. Die meisten von ihnen haben eine soziale oder pädagogische Ausbildung; manche sind Lehrerin, Krankenschwester, Journalistin oder Polizistin. „An Interaktionen mangelt es in dieser Gruppe nicht“, erklärt Kursleiterin Marika Flierl begeistert. „Durch diese Gruppendynamik, bei der sich jede einbringt und die Frauen mit- und voneinander lernen, werden sie die berufsbezogene Sprachprüfung und das Abschluss-Praktikum souverän meistern“, ist sich Flierl sicher.
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