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So zufrieden sind Saarländer mit ihrem Smartphone

Saarbrücken. Das Smartphone gehört für viele Menschen längst zum Alltag. Das zeigt eine Umfrage der Redaktion der SZ-Internetseite. 106 Teilnehmer machten mit, fast zwei Drittel von ihnen besitzen einen solchen mobilen Alleskönner. Besonders beliebt sind unter den Nutzern vor allem Smartphones von Samsung (35 Prozent) und Apple (33 Prozent) gefolgt von Geräten der Hersteller HTC mit 14 Prozent und Sony mit neun Prozent. Doch wieviel Zeit widmen Smartphone-Nutzer ihrem Gerät und welche Funktionen nutzen sie überhaupt?

Das Marktforschungsinstitut Goldmedia kommt in seiner Studie „Mobile Monitor 2012“ zu dem Ergebnis, dass sich Smartphone-Besitzer in zwei Gruppen unterteilen lassen: Die „Viel-Nutzer“, die ihr Gerät mehr als 78 Minuten am Tag verwenden, und die „zweckgebundenen Nutzer“, die das Smartphone seltener in die Hand nehmen.

Die Viel-Nutzer schöpfen demnach sämtliche Funktionen ihres Geräts aus. Im Saarland zählen rund 15 Prozent zu dieser Gruppe. So auch Thomas Eppers (25) aus Saarbrücken: „Ich nutze eigentlich alle Funktionen meines Smartphones, manchmal nutze ich es sogar als Computerersatz wenn ich zu faul bin, den PC hochzufahren.“

Alle anderen nehmen das Smartphone seltener in die Hand. Sie nutzen das Gerät überwiegend zum Telefonieren und schreiben Kurznachrichten. Auf das Internet greifen sie selten zurück. Nina Wirth (26) aus Lebach zum Beispiel erklärt: „Ich habe zwar ein Smartphone, nutze es aber gar nicht als solches. Ich bin noch nie mit meinem Handy ins Internet gegangen oder verwende irgendwelche Apps.“ Sie kaufte es, „weil es schön aussah“.

Bei der Wahl des Herstellers zeigte sich, dass es große Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt. So hat fast jeder zweite männliche Smartphone-Besitzer ein iPhone, aber nur jede vierte Frau. Dafür hat jede fünfte Frau ein HTC-Gerät. Bei den Männern sind es sechs Prozent.

Auch das Alter scheint einen Einfluss auf die Wahl des Smartphones zu haben. Von den befragten Nutzern über 30 besitzen 46 Prozent ein iPhone, bei den unter 30-Jährigen ist es gerade mal jeder vierte. In dieser Altersgruppe schneiden vor allem Samsung (36 Prozent), HTC (18 Prozent) und Sony (elf Prozent) gut ab.

Und wie zufrieden sind die Saarländer mit ihrem Smartphone? 96 Prozent hatten noch keine Schwierigkeiten damit, nur vier Prozent klagen über technische Defekte. Allerdings sind sich viele einig: „Das Smartphone sollte in Zukunft längere Akkulaufzeiten liefern.“ Manche haben sich auch bereits Gedanken gemacht, wie das zu ändern wäre. Die Hersteller sollten die Geräte mit Solarzellen ausstatten, damit der Akku bei gutem Wetter geladen wird.

Von künftigen Smartphone-Generationen wünschen sich viele Anschlüsse für Monitor und Tastatur, sodass sie das Gerät als Computer-Ersatz nutzen können. Aber längst nicht jeder legt darauf Wert. „Noch mehr Funktionen? Ich kann die jetzigen schon gar nicht mehr überblicken“, bekennt eine Nutzerin.

15 Prozent der Saarländer wünschen sich sogar ein einfaches Handy zurück. „Das Tippen von Kurznachrichten ist ohne Berührungsbildschirm viel einfacher“, schildert Nina Wirth. Andere wiederum bevorzugen einfache Handys, „weil sie weniger Suchtpotenzial haben“ und „man nicht so unter Druck steht, sobald man mal nicht direkt auf eine Mail antwortet“.
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