A623 Friedrichsthal Richtung Saarbrücken Zwischen AS Saarbrücken-Herrensohr und Einmündung Rodenhof Bauarbeiten, linker Fahrstreifen gesperrt, Stau zu erwarten bis 19.10.2017 05:00 Uhr (17.10.2017, 16:49)

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Sommer-Biathlon: Auch ZDF kommt nach Püttlingen



Püttlingen. Voriges Jahr beendeten mit Kati Wilhelm, Simone Hauswald und Sandrine Bailly drei große Sportlerinnen ihre Biathlon-Karriere. Nicht etwa im Schnee von Ruhpolding, Östersund oder Oslo – nein, im saarländischen Püttlingen, bei 25 Grad im Schatten und strahlendem Sonnenschein. Denn jedes Jahr Anfang August wird Püttlingen zum Treffpunkt der Biathlon-Weltelite. Das ist diesmal nicht anders. Wenn am 7. August der Startschuss fällt, werden bei den Damen auch Kaisa Mäkäräinen, Marie Laure Brunet, Helena Ekholm, Darya Domracheva und Olympiasiegerin Magdalena Neuner sowie Andrea Henkel auf den 1,6 Kilometer langen Stadtkurs gehen. Nicht weniger glanzvoll sind die Namen bei den Herren: die Norweger Ole Einar Bjørndalen und Tarjei Bø, Michael Greis, Martin Fourcade, Björn Ferry und Ivan Tcherezov – um nur einige zu nennen.

Mit dabei werden auch wieder 20 000 Zuschauer entlang der Strecke und in der Schießarena auf dem Burgplatz sein. Wer keines der etwa 2100 Sitzplatz- Tickets rund um die Schießanlage ergattert und wer nicht an der Strecke steht, der kann das Geschehen auch vor dem Bildschirm verfolgen. Seit Jahren berichtet das ZDF von diesem Wettbewerb live aus Püttlingen, und das wird auch dieses Jahr wieder so sein.



„Wir planen eine Live-Übertragung von 15 bis 17 Uhr“, erklärt Andreas Lauterbach, verantwortlicher Regisseur für die Sportübertragung. „Insgesamt werden wir etwa eineinhalb Stunden live berichten und dabei beide Rennen zeigen. Zwischendurch schalten wir mal kurz zum Triathlon nach London“, gibt Lauterbach Einblicke in die Programmplanung.

Gut 40 Mitarbeiter, einschließlich Maskenbildner, Kameraleuten und Kabelträgern, werden vor Ort sein. Lauterbach: „Wir betreiben den gleichen Aufwand wie bei einem normalen Biathlon- Weltcuprennen, auch wenn die Strecke in Püttlingen deutlich kürzer und der Schießstand kleiner ist. Alleine aus unserer Redaktion werden zehn Leute vor Ort sein, darunter unser bewährtes Moderatorenteam samt Experten wie Sven Fischer oder Herbert Fritzenwenger.“ Hinzu kommt jede Menge Technik: Übertragungswagen, Kameras, unzählige Kilometer Kabel – eine logistische Herausforderung. „Insbesondere wenn man bedenkt, wie wenig Zeit uns für den Aufbau bleibt“, schildert Lauterbach. „Wir dürfen erst am Samstagnachmittag auf den Burgplatz und mit dem Aufbau beginnen, weil zuvor der Betrieb der Einkaufsmärkte nicht zu sehr behindert werden soll. Wir werden an Freitagabend mit dem Aufbau anfangen und erste Kabel ziehen.

Richtig los geht’s aber erst 24 Stunden später. Das wird eng, aber das kriegen wir schon hin“, ist Andreas Lauterbach zuversichtlich. Und nach der Veranstaltung am frühen Sonntagabend beginnt sofort der Abbau – „damit wir Montagmorgen komplett fertig sind“, wie der Regisseur betont.

Die Zuschauer am Fernseher bekommen von dieser ganzen Arbeit nichts mit. Sie dürfen sich aber auf spektakuläre Bilder freuen. „Wir haben voraussichtlich zwölf Kameras im Einsatz“, erklärt Lauterbach. „Darunter auch einige Spezialkameras. Zum Beispiel Kran-Kameras, die die Dynamik der Athleten besonders gut einfangen. Außerdem werden wir wieder Bilder aus dem Hubschrauber liefern, um die Region zeigen zu können. Schließlich weiß ja nicht jeder unserer Zuschauer, wo Püttlingen liegt.“

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