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Sonderkommission sucht Mörder der 63-jährigen Gabriele B.

Die Polizei hat die Mordkommission (Moko) „Kiefer“ eingerichtet. Neun Beamte des Dezernates für „Straftaten gegen das Leben“ und des Saarlouiser Kriminaldienstes sollen den Mord an der 63 Jahre alten Gabriele B. aufklären. Ihr Sohn hatte am Donnerstagnachmittag die Frau, die allein stehend war, tot in ihrer Wohnung in der Dillinger Kieferstraße gefunden. Sie lag angeblich leblos auf der Couch in ihrem Wohnzimmer. Der Sohn alarmierte umgehend über Notruf die Polizei.

Nach SZ-Informationen wies die Leiche mehrere Stichverletzungen im Oberkörper auf. Polizeisprecher Stephan Lassotta machte dazu keine Angaben. Er bestätigte aber: Gerichtsmediziner gehen nach der Obduktion am Freitagvormittag in der Homburger Rechtsmedizin davon aus, dass die 63-Jährige an schweren Verletzungen starb, die ihr eine bislang unbekannte Person zugefügt haben muss.

Bis am frühen Freitagmorgen waren Beamte der Spurensicherung am Tatort in dem Zweifamilienhaus am Werk. Die Wohnung wurde versiegelt. Gabriele B. lebte in der ersten Etage. Hinweise oder Spuren auf einen Einbruch fanden die Ermittler nicht. Es soll auch keine Hinweise auf einen Raub geben. Die Mordkommission geht bislang davon aus, dass die Frau ihren Mörder kannte und ihm am Donnerstag selbst die Tür geöffnet hat. Wie es heißt, vermuten die Fahnder eine so genannte Beziehungstat, suchen offenbar mögliche Tatverdächtige im erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis der Frau. Auch von einer Tatwaffe, wahrscheinlich einem Messer, fehlte am Freitag noch jede Spur.  

 
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