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Sparkurs: Deutsch-Amerikanische Institute vereinbaren engere Vernetzung

Saarbrücken. Um Kosten zu sparen wollen sich die Deutsch-amerikanischen Institute (DAI) künftig enger als bisher miteinander vernetzen. „Das erreichen wir, indem wir beispielsweise unsere Ausstellungen untereinander austauschen, sofern dies möglich ist“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des DAI in Saarbrücken, Hartmut Gimmler, bei der Jahreskonferenz der Institutsleiter. Um in Zukunft die Zusammenarbeit mit den US-Konsulaten in Deutschland besser zu gestalten, wollen die Leiter regelmäßige Besprechungen anregen. Diese Woche wollen Vertreter des Deutsch-amerikanischen Instituts in einem Gespräch mit dem amerikanischen Botschafter in Deutschland, Philip D. Murphy, klären, ob die durch die Finanzkrise zu starken Einschnitten gezwungene US-Regierung das DAI weiterhin in gleicher Form finanziell unterstützen wird. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten für den Wahlkreis Homburg, Alexander Funk (CDU), der zugleich Mitglied im Haushaltsausschuss der Regierung ist, wurde vereinbart, im Bundestag einen Antrag zur Veränderung der Bezuschussung einzureichen.

Nächste Woche erscheint das neue Programm des DAI Saarbrücken.Ein Schwerpunkt ist dabei die Ausstellung des Fotografen John Humbles über Los Angeles. Neu im Programm sind die Transatlanic Dialogues, wo deutsche wie amerikanische Studenten ihre Forschungsergebnisse vorstellen. Wieder im Programm ist der Konsularische Sprechtag am 22. September, an dem Fragen rund um das Visum und die Einreise in die USA gestellt werden können. Informationsveranstaltungen für Schüler, Film- und Theaterabende, Vorträge, die Literaturakademie runden das Programm ab. Dabei verknüpft das DAI historische Aspekte mit aktuellen Disukussionen in den USA.

Hintergrund:

Das DAI fördert den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und den USA. Es wird finanziert von der Bundesrepublik Deutschland, der US-Regierung, den jeweiligen Bundesländern und der Standortstädten sowie von weiteren Fördermitgliedern. Das Deutsch-amerikanisches Institut gibt es seit 1957 in Saarbrücken.

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