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Sparzwang an der Saar-Uni: Ja zur Volluni - aber wo wird gekürzt?

Die Saar-Uni muss sparen.

Die Saar-Uni muss sparen.

Landeskinder-Uni oder Exzellenz-Hochschule – wie soll die Saar-Universität 2020 aussehen? Über dieser Frage rauchen auf dem Campus die Köpfe, seitdem klar ist, dass die Uni bis Ende des Jahrzehnts mit einem schrumpfenden Landeszuschuss klarkommen muss. Statt derzeit gut 190 Millionen gibt es ab 2015 nur noch 179 Millionen Euro jährlich vom Land.

In den Gremien der Hochschule, die am 24. und 25. Juni von einer Delegation des Wissenschaftsrats unter die Lupe genommen wird, dreht sich die Diskussion nun vor allem um die Frage, wo  sollen. Während das Studentenparlament gestern vehement die Etatkürzungen kritisierte und von der Landesregierung ein „klares Bekenntnis zur Volluniversität“ verlangt, will das Präsidium vor allem die drei Schwerpunkte Informatik, Europa und Nano-Bio-Med bewahren, so Uni-Präsident Volker Linneweber. Eine Rückentwicklung der Hochschule in Richtung auf eine höhere Lehranstalt komme nicht in Frage.

4500 Studenten weniger

Im ursprünglichen Entwicklungsplan 2020 der Saar-Uni, der Einsparungen von 70 Millionen Euro vorsah, sei eine Verkleinerung um zehn bis 15 Prozent geplant gewesen. Nach der Ansage der Landesregierung sei das Sparvolumen nun mehr als verdoppelt.

Deshalb seien Kürzungen von 20 bis 30 Prozent die Konsequenz. Obwohl alle bisher kursierenden Zahlen nur grobe Schätzungen darstellten, sei es denkbar, dass die Hochschule bis 2020 rund 4500 Studenten und 50 bis 60 Professuren verliere. Um diesen Abbau möglichst abzufedern, werde die Uni sofort ein Sparprogramm auflegen, um Rücklagen für die kommenden Jahre zu bilden. Unter anderem sollen vakante Professuren künftig häufiger durch Lehrbeauftragte ersetzt werden. byl

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