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Sperrmüll - kein Problem: Wertstoffhöfe fusionieren

Spermüll kann bald an einem Wertstoffhof der persönlichen Wahl abgegeben werden: Die  Wertstoffhöfe von EZV, ZKE und EVS  wollen kooperieren.

Spermüll kann bald an einem Wertstoffhof der persönlichen Wahl abgegeben werden: Die Wertstoffhöfe von EZV, ZKE und EVS wollen kooperieren.

Völklingen. Schon in Kürze will der Entsorgungszweckverband Völklingen (EZV) im Völklinger Gewerbepark Ost einen neuen Wertstoffhof bauen. Nach Angaben von Geschäftsführer Stefan Lang sollen insgesamt rund 1,2 Millionen Euro investiert werden. Die reinen Baukosten betragen 720 000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für den Grundstückserwerb und die Anschaffung der Container. Zurzeit läuft die Auftragsvergabe: „Wir gehen davon aus, dass noch im Mai mit dem Bau begonnen wird.“



Anlage Geislautern nur Übergangslösung  

Die Investition ist nötig, weil der Wertstoffhof in Geislautern an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen ist. Die Anlage, so Lang, war von Anfang an nur als Übergangslösung geplant. Seit der Öffnung im Jahr 2004 sei die Zahl der Anlieferungen ständig gestiegen. Während der stark nachgefragten Samstagsöffnungszeiten wurde das Personal deshalb von zwei auf drei Personen aufgestockt.

Die Umstellung des Völklinger Müllgebührensystems – seit Anfang 2009 richten sich die Gebühren nach der Anzahl der Tonnen-Leerungen – hatte keine großen Auswirkungen auf den Wertstoffhof. Die abgegebene Sperrmüllmenge blieb gleich, lediglich zusätzliche Anlieferungen von Elektrokleingeräten werden seither registriert. Die Rasierapparate, Toaster und Föhne landeten vor der Umstellung noch im Restmüll. Lang hofft, dass der neue Wertstoffhof am Hans-Großwendt-Ring im ersten Quartal des nächsten Jahres seine Tore öffnet.

Anlage wird über Gebührenhaushalt finanziert

„Die Finanzierung steht auf soliden Füßen“, versichert der Geschäftsführer. Der EZV sei ein öffentlich-rechtlicher Verband mit eigenem Wirtschaftsplan, die Anlage werde über den Gebührenhaushalt finanziert. Die Probleme des städtischen Haushalts wirken sich auf das Projekt nicht aus.

Wie Lang weiter berichtet, ist beabsichtigt, die neue Anlage in das Wertstoffkonzept des Entsorgungsverbandes Saar (EVS) einzugliedern. Das würde bedeuten, dass auch Bürger anderer Kommunen wie etwa Großrosseln oder Klarenthal ihren Sperrmüll im Gewerbepark Ost abgeben können. Der Wertstoffhof in Geislautern ist noch ausschließlich Völklingern vorbehalten. Außerdem, so Lang, sind im neuen Wertstoffhof längere Öffnungszeiten geplant.

Der Völklinger Wertstoffhof, Am Hammergraben 1, ist mittwochs von neun bis 17 Uhr und samstags von neun bis 14 Uhr geöffnet.

:: www.ezv-vk.de

Hintergrund
 

Der neue Wertstoffhof des Entsorgungszweckverbandes Völklingen (EZV) soll eingebunden werden in ein Kooperations-Netz, dem neben dem EZV auch der Entsorgungsverband Saar (EVS) und der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) der Nachbarstadt Saarbrücken angehören. So, erläutert EZV-Geschäftsführer Stefan Lang auf SZ-Nachfrage, können die Bürger den Hof unabhängig von ihrem Wohnort nutzen. Sie brauchen bei der Anlieferung von Abfällen nur ihre Postleitzahl anzugeben; auf Basis dieser Wohnort-Daten verrechnen die beteiligten Entsorgungsbetriebe dann intern die Kosten. dd

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