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Sportdirektor Sasic wehrt sich gegen Kritik – Erstes Heimspiel in Völklingen steht an

Im Umfeld des 1. FC Saarbrücken herrscht vor dem ersten Spiel im Ausweichquartier in Völklingen große Unruhe. Die Kritik konzentriert sich auf Milan Sasic. Es gibt sogar eine Internet-Petition, die seine Ablösung fordert. „Es ist zu einfach zu sagen, einer alleine ist Schuld. Schon oft wurde hier im Verein eins zu eins ausgetauscht, aber es ist nicht besser geworden“, sagt Sasic. Der umstrittene FCS-Sportdirektor ergänzt: „Ich bin ruhig, denn das sind gezielte Attacken. Und ich weiß, aus welcher Ecke das kommt. Das ist nicht schön, aber ich kann damit umgehen, weil ich weiß, ich tue alles im Sinne des 1. FC Saarbrücken .“

Dazu gehört für den Sportdirektor nach dem Abgang von Falko Götz am Dienstag auch die Suche nach einem neuen Trainer. Unter den eingegangenen Bewerbungen soll die des Ex-Elversbergers Willi Kronhardt sein. „Es gab viele Bewerbungen. Wir haben das schnell gestoppt. Wir denken nicht an Veränderungen. Wir vertrauen jetzt Taifour Diane und der Mannschaft“, sagt Sasic, der bei jedem Training des Götz-Nachfolgers dabei ist: „Wenn wir in diesem Monat alles für uns entscheiden, gibt es eine neue Situation. Wenn nicht, haben wir eine riesige Chance, frühzeitig die neue Saison zu planen. Man könnte nicht nur eine neue Saison, sondern vielleicht sogar einen neuen Abschnitt vorbereiten. Wir dürfen nicht nur sportlich denken, sondern mit der veränderten Infrastruktur auch über eine Veränderung der Strukturen.“ FCS-Präsident Hartmut Ostermann hatte ohnehin bei der letzten Mitgliederversammlung für Sommer ein Treffen der Mitglieder vorgeschlagen, bei dem auch die anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat stattfinden sollen.

Die Mannschaft trainierte am Freitag erstmals im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion, wo der FCS aufgrund des Umbaus des Ludwigsparkstadions spielen wird. Diane sorgte wie in seiner Zeit als Assistent von Götz für gute Laune: „Warum soll ich mich ändern, nur weil ich jetzt Chef bin? Das bringt doch nichts. Wichtig ist ohnehin nur die Mannschaft.“ Und die spielt an diesem Samstag um 14 Uhr gegen den FK Pirmasens. Diane trug am Freitag ein T-Shirt aus besseren Tagen. „Das habe ich von Mathias Hagner. Damals haben wir noch in der 2. Liga gespielt.“

Davon ist der FCS heute weit entfernt. Der Rückstand auf einen Relegationsplatz ist mit sieben Punkten und einem mehr ausgetragenen Spiel als die Konkurrenten groß. „Wenn man kämpft, wird man am Ende belohnt“, sagt Diane: „Die Mannschaft soll im Spiel gegen Pirmasens ihr wahres Gesicht zeigen. In den verbleibenden 13 Spielen ist noch viel zu holen.“ Welches Gesicht sie haben wird, ließ er offen. Sicher ist, dass Alexander Hahn fehlen wird. Er soll am Montag zu einer Spezialistin nach München – Verdacht auf Leistenbruch. Daneben fehlen die Langzeitverletzten Mounir Chaftar , Jens Meyer, Ivan Sachanenko und Dennis Wegner.

Diane will offensiv spielen lassen, mit zwei Stürmern beginnen. Dazu zählt Matthew Taylor. Der sagt zur Unruhe beim FCS: „Wir werden versuchen, die neue Spielstätte zu einer Festung zu machen. Aber so ein Stadion ist das, was die Fans daraus machen. Ich hoffe, dass sie uns richtig unterstützen.“
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