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Sportler sehnen sich nach besseren Bedingungen

Seit Jahren klagt die DJK Rastpfuhl über schlechte Duschen und üble Spielbedingungen für Volleyballer und Tischtennisspieler. Im nächsten Jahr soll die Turnhalle renoviert werden - für 212.000 Euro.

Seit Jahren klagt die DJK Rastpfuhl über schlechte Duschen und üble Spielbedingungen für Volleyballer und Tischtennisspieler. Im nächsten Jahr soll die Turnhalle renoviert werden - für 212.000 Euro.

Malstatt. In der Halle ständig die Sonne im Gesicht und beim Duschen kein warmes Wasser – da kann selbst begeisterten Sportlern die Lust auf Leibesübungen vergehen. Deshalb liegt die DJK Rastpfuhl der Stadt schon seit Jahren in den Ohren mit der Bitte, endlich etwas zu tun in der Turnhalle der Grundschule Rastpfuhl. „Der Spielbetrieb“, sagt der DJK-Vorsitzende Berthold Rehne, werde „durch zahlreiche, schwerwiegende Mängel der Halle behindert“.
Mitglieder der DJK spielen in der Halle Volleyball, Tischtennis, machen Gymnastik und Eltern-Kind-Turnen. Insbesondere die Volleyballer und Tischtennisspieler leiden darunter, dass durch das Glas direkt unterhalb der Decke Licht in einem ungünstigen Winkel in die Halle fällt, sagt Rehne. Ein Vorhang könnte Abhilfe schaffen, erklärt er.
Der Stadt hat der Verein das schon lange mitgeteilt. Vor zwei Jahren hat die DJK eine umfangreiche Mängelliste erstellt. „Die Benutzung der Duschen ist schon fast ein Lotteriespiel“, hieß es damals zum Beispiel. Inzwischen sind zwar die alten Duschköpfe gegen neue ausgetauscht worden. „Allerdings reicht die Wasserkapazität offensichtlich immer noch nicht aus, da bei unseren Heimspielen und parallel dazu geführten Heimspielen der Tischtennisabteilung, die letzten Sportler immer ohne warmes Wasser in den Duschen stehen“, schrieb DJK-Volleyball-Abteilungsleiter Axel Klein im April an die Stadtverwaltung. Dieser „untragbare Zustand“, sorge mittlerweile für „Belustigung der Gäste“. Die Spielerinnen und Spieler der Gastmannschaften fragen inzwischen schonmal spöttisch, ob sie warm duschen dürfen, wenn sie es selbst bezahlen.

Auch eine Trennwand, die den Spielbetrieb der Volleyballer stört, hätten die Spieler gerne weg. „Nach meinem Erkenntnisstand ist von allen Seiten Einverständnis erklärt worden, dass diese Abtrennung beseitigt werden könnte und somit auch kostspielige Reparaturen und Renovierungskosten entfallen würden“, schreibt Axel Klein. Und fügt an: „Leider ist hier noch nichts geschehen.“

In diesem Jahr wird auch nichts mehr geschehen. Erst im kommenden Jahr werde die Stadtverwaltung die Probleme angehen können, teilte Stadtpressesprecher Thomas Blug auf SZ-Anfrage mit.
Dabei sei es „unbestritten, dass Technik und Ausstattung der Turnhalle in die Jahre gekommen sind“, sagt er. „Um die Defizite aufzuarbeiten, hat unser Gebäudemanagementbetrieb für 2012 die Sanierung der Halle vorgesehen“, kündigt er an. „Dabei werden unter anderem die Umkleiden samt Duschen erneuert“, verspricht die Stadt. Und: „Der Trennvorhang wird wie gewünscht beseitigt.“

Das Ganze koste 212.000 Euro. Dass die Halle in den Ferien genutzt werden kann, wie die DJK fordert, sei nicht machbar. Blug: „Das Thema generelle Feriennutzungszeiten hatte der Stadtrat bereits vor mehreren Jahren diskutiert und aus Kostengründen abgelehnt.“
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