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Sprayer beschmieren Hindenburgturm in Riegelsberg

Riegelsberg. Besuchern des Riegelsberger Hindenburgturmes fallen sie unübersehbar in grellen Farben ins Auge: Zwei Graffiti-Motive, die von einem (oder mehreren) unbekannten Sprayern im unteren Bereich des Denkmals und in sechs Meter Höhe auf der Seite zur Wolfskaulstraße hin aufgesprüht wurden. Die exakte Anordnung beider Motive deutet darauf hin, dass Sprayer am Werk waren, die sich in ihrem Metier auskennen. Auf jeden Fall zerstören sie zum einen die Würde des Bauwerks und zum anderen verursachen sie erhebliche Kosten bei der Beseitigung der Farben. Das Mauerwerk aus rotem Klinkerstein muss nämlich sorgfältig behandelt werden, wie ein Sprecher des Bauhofs erklärte.

Die erneute Sprüh-Aktion rief auch Dietmar Braun auf den Plan. Der Vorsitzende der Initiativgruppe Hindenburg- Denkmal erstattete Anzeige, in der Hoffnung, dass die Übeltäter ermittelt werden. „Das Aufsprühen von Graffiti an unerlaubten Stellen ist eine Straftat.

Wenn der oder die Verursacher gefunden werden, haben wir wenigstens die Möglichkeit, die Reinigungskosten einzufordern“, betont Braun. Zeugen wird es wohl keine geben, da der Baumbewuchs um die Anlage fast keinen Einblick von der Wolfskaulstraße her auf das Bauwerk zulässt.

Laut Braun will die Gemeinde die Graffiti beseitigen. „In einem Gespräch zwischen Bürgermeister Klaus Häusle, Ortsvorsteherin Monika Rommel und mir sagte der Verwaltungschef zu, dass die Gemeinde die Kosten für die aufwendige Beseitigung übernehmen wolle.“

Monika Rommel bestätigte die Aussage und fügte an: „Im nächsten Haushalt soll zu diesem Zweck Geld bereitgestellt werden, darüber sind wir uns einig.“ Eine genaue Zahl konnte der Riegelsberger Bauamtsleiter Karl-Erich Schneider nicht nennen, aber die Beseitigung der Schmierereien kostet wohl einige tausend Euro. Die Ortsvorsteherin will sich auch für eine Aufwertung der Anlage stark machen. Sie sagt: „Der herrliche Park um das Denkmal bietet sich als Veranstaltungsort für Feste an. Wir wollen keine Feste aus der Ortsmitte verlagern, sondern neue Ideen zur Nutzung entwickeln. Ich kann mir zum Beispiel vorstellen, dass wir anlässlich des Besuchs unserer Freunde aus Gisors an Pfingsten nächsten Jahres hier eine Matinee abhalten.“ Die Idee stößt bei der Initiativgruppe auf Zustimmung, so Braun.

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